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Motor zerfällt: Vorstand, Kegler und Turner wollen Verein verlassen

Motor zerfällt: Vorstand, Kegler und Turner wollen Verein verlassen

Wenn sich die Mitglieder von Motor Altenburg am Mittwoch zur turnusgemäßen Jahreshauptversammlung treffen, geht es ab 19 Uhr im Großen Saal der Altenburger Brauerei um die Zukunft des Traditionsklubs.

Um nicht mehr, aber auch nicht um weniger. Wie vorab durchsickerte, wollen der Vorstand, die Kegler und die Turner den Verein verlassen, haben zu diesem Zweck entsprechende Anträge eingereicht, über die nach der Erledigung der üblichen Formalien unter Tagesordnungspunkt 7 abgestimmt werden soll. Anschließend steht die Entlastung des Präsidiums und die Neuwahl desselben auf dem Programm.

 

Dass sich das Gremium dafür entscheiden wird, beide Abteilungen ziehen zu lassen, gilt als sicher. Denn damit bekämen nicht nur die Antragsteller ihren Willen, sondern auch die Fußballer den von ihnen bereits in der Vergangenheit angestrebten Einspartenverein. Angesichts der in den zurückliegenden Jahren immer wieder aufflammenden atmosphärischen Störungen zwischen den Kickern und Vereinschef Matthias Reichel (OVZ berichtete) dürfte auch die Annahme seines Rücktrittsgesuchs reine Formsache sein. Die von Vize Mirko Nowak sowieso, denn der Kegler will mit Martin Böhme, Bernd Eulenstein und dem Rest der Abteilung sowie mit den Turnern um Sigrid Panata in einem neuen Verein aufgehen. Nach OVZ-Informationen soll dieser auf den Namen Turn- und Kegelclub Altenburg hören und bis Jahresende gegründet werden.

 

Für den Posten des neuen Motor-Präsidenten wird nach Lage der Dinge mit Fußball-Chef Thomas Lahr nur ein Kandidat antreten. "Das ist die Konsequenz meiner bisherigen Arbeit, ich muss das machen", bestätigte Lahr seine Ambitionen. Er verstehe aber auch den Wunsch der beiden anderen Abteilungen, künftig ihr eigenes Ding machen zu wollen. "Das ist nicht unberechtigt, denn die finanziellen Ausstattungen für den Spielbetrieb sind extrem unterschiedlich und sie wollen das Ganze mit einem neuen Verein auf sichere finanzielle Füße stellen. Wir Fußballer müssen dagegen nachweisen, dass wir es hinkriegen, Verbandsliga zu spielen und dies zu finanzieren." Zumal aus seiner Erfahrung heraus der Großteil der Beitragsrückstände aus der Abteilung Fußball komme.

Thomas Haegeler

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