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Altenburg Musik aus drei Jahrhunderten
Region Altenburg Musik aus drei Jahrhunderten
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20:38 06.06.2013
Hat in Altenburg-Gera sein ersten festes Engagement - Erik Slik. Derzeit macht der Tenor in einer Hauptrolle in der Operette "Du bist ich" von sich reden. Quelle: Jens Paul Taubert

Leider waren davon auch eine Musikerin und zwei der vorgesehenen Rezitatoren betroffen. Trotzdem wurde es eine "Klassik bei Kerzenschein"-Folge in bewährter Qualität. Gepaart mit hoher Spielfreude erklang Musik aus drei Jahrhunderten.

Als erster Solist wurde der Sänger Erik Slik begrüßt. Mit Opernarien von Lalo und Händel, einem Sonnet von Benjamin Britten und einem Titel aus Leonard Bernsteins "West Side Story" hatte er sich ein anspruchsvolles Spektrum ausgewählt, das er mit facettenreicher Tenorstimme gestaltete. Im Gespräch mit Moderator Thomas Wicklein bekannte er, dass seine Vorliebe diesen Komponisten gilt. Einen weiteren Komponistenliebling, Mozart, hofft er, in Zukunft auf der Opernbühne singen zu dürfen. Der gebürtige Niederländer freute sich über sein Engagement in Altenburg und Gera, überhaupt sein erstes festes. Dies gäbe ihm Sicherheiten, die freischaffend nicht möglich wären.

Liebe zum Komponisten prägte auch das Spiel der Gebrüder Fritzsch aus Zwickau. "Bach ist super", meinten sie. Einfühlsam und homogen gestalteten Simon und Jacob dessen Konzert für zwei Klaviere und Orchester in c-Moll. Jugendlich kraftvoll erklangen die Kopfsätze, von Innigkeit getragen das Adagio.

Zum Abschluss der Solo-Parts erklang Mozarts Konzert für Violine und Orchester in A-Dur. Mozart, selbst Violinist, hat dieses Konzert für sich geschrieben und demzufolge effektvoll geformt. Es gilt als reifstes - voller Glanz, Innigkeit und Witz. Deborah Jungnickel von der Musikhochschule "Franz Liszt" Weimar brachte alle technischen und gestalterischen Fähigkeiten für die Wiedergabe mit und begeisterte so mit ihrem Spiel.

Trotz der dem Hochwasser geschuldeten Ausfälle war in beiden Konzerten jeweils ein literarischer Beitrag durch Preisträger des Wettbewerbs "Jugend rezitiert" erlebbar. Richard Pohle vom Friedrichgymnasium und Konrad Hofmann vom Lerchenberggymnasium stellten noch einmal Kostproben des Wettbewerbsmottos "Du kannst mich mal ..." vor. Eingerahmt wurde das Konzertprogramm, das die Zuhörer zumindest für diese reichlich zwei Stunden die Katastrophe draußen vergessen ließ, mit Ausschnitten aus Joseph Haydns Sinfonie Nr. 97 C-Dur. Claudia Ander-Donath übernahm dabei den Soloviolinpart im Menuett, das Philharmonische Orchester formte schwungvoll den festlichen Klang des Finales.

Krause, Frieder

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