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Musikalisch-literarischer Nachmittag im Lindenau Museum - Saal wurde zum intimen Salon

Musikalisch-literarischer Nachmittag im Lindenau Museum - Saal wurde zum intimen Salon

Zu einem literarisch-musikalischen Sonntagnachmittag hat am Wochenende der Förderkreis Freunde des Lindenau-Museums eingeladen. Die Pianisten Konstanze Hollitzer und Edwin Diele und die Schauspielerin Steffi Böttger präsentierten im Saal des Altenburger Lindenau-Museums ein bis zur letzten Minute spannungsvolles, aber auch heiteres, manchmal gar melancholisches musikalisch-literarisches Programm unter dem Titel "Ich hab mir eins erwählet.

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Am Klavier Edwin Diele und Konstanze Hollitzer mit Sprecherin Steffi Böttger.

Altenburg. Caroline Brandt über ihren Mann Carl Maria von Weber".

Carl Maria von Weber, der schon in jungen Jahren von Mädchen und Frauen umschwärmte, aber immer mittellose Komponist, gedachte lange Zeit keinesfalls, seine Unabhängigkeit aufzugeben. Nach einem unruhevollen Leben lernte er in Prag die junge Sängerin Caroline Brandt kennen. Und nach dreijährigem dramatischen Werben wurde aus Caroline die Hofkapellmeister-Gattin Weber. Davon berichtet die Schauspielerin Steffi Böttger in ihren bravourösen Monologen.

Der Museumssaal wurde zum intimen Salon: Steffi Böttger spielte eine leidenschaftliche, humorvolle, zuweilen aufbrausende, junge Frau. Sie interagierte mit den Pianisten Konstanze Hollitzer und Edwin Diele, deren großartiges aufeinander abgestimmtes vierhändiges Spiel die Besucher des Nachmittages rückhaltlos begeisterte. Immer wieder erklang das Verlobungslied Webers für Caroline "Ich hab mir eins erwählet" getreu dem Titel, mit dem der Nachmittag überschrieben war.

"Lützows wilde verwegene Jagd" und vor allem die eindrucksvolle vierhändige Darbietung der Ouvertüre von Webers "Freischütz" - 1821 wurde die erste deutsche Nationaloper mit triumphalem Erfolg in Berlin uraufgeführt - führten ebenso zu begeistertem Applaus des Publikums.

So ganz nebenher erfuhr man Wissenswertes aus dem Leben Carl Maria von Webers, seiner Zeit und seiner Zeitgenossen. Allerdings hätte die anspruchsvolle Darbietung der drei agierenden Künstler einige Zuhörer mehr verdient.

Angelika Wodzicki

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