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Altenburg Nach den Waldbränden: Frohnsdorfer helfen Frohnsdorfern
Region Altenburg Nach den Waldbränden: Frohnsdorfer helfen Frohnsdorfern
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12:41 11.09.2018
Symbolische Scheckübergabe: Die Frohnsdorfer in Brandenburg freuten sich über die Spende aus Frohnsdorf in Thüringen. Quelle: Foto: MAZ
Frohnsdorf

Der Name verbindet, und nicht nur der: Frohnsdorf im Altenburger Land und Frohnsdorf bei Treuenbrietzen in Brandenburg verbindet seit ein paar Jahren eine besondere Partnerschaft. Mal besuchen die Thüringer die Brandenburger, mal macht sich eine Reisegruppe aus dem Landkreis Potsdam-Mittelmark auf den Weg ins Altenburger Land.

Am vergangenen Wochenende waren nun wieder die Frohnsdorfer aus der Gemeinde Nobitz am Zuge, die Gleichnamigen im Fläming zu besuchen. Sie kamen mit gemischten Gefühlen – angesichts der dramatischen Nachrichten aus dem Fläming in den vergangenen Wochen. Wie berichtet, hatten dort verheerende Waldbrände gewütet, die weite Teile der Region in Asche legten. Ende August musste die Bevölkerung in Frohnsdorf und zwei weiteren Dörfern sogar evakuiert werden. Für mehrere Tage mussten sie fast alles zurücklassen. Nur das Wichtigste wie Papiere und Medikamente sollten eingepackt werden. Inzwischen ist der Brand zwar gelöscht, doch die Ereignisse wirken noch immer nach. Unter anderem in Form von Hilfsbereitschaft: Die Frohnsdorfer aus dem Altenburger Land haben den Feuerwehrleute aus Frohnsdorf im Fläming eine dicke Spende mitgebracht.

600 Euro Spendengeld für die Feuerwehr

Das Geld war spontan gesammelt worden, als die Ostthüringer in den Nachrichten von den riesigen Waldbränden rund um ihren Partnerort erfuhren. Stolze 600 Euro kamen zusammen. Die Spende wurde am Siedlerheim in Frohnsdorf übergeben worden. „Es hat bei uns wirklich jeder etwas gegeben bei unseren nur 200 Einwohnern“, erzählte Silke Graichen aus Frohnsdorf im Altenburger Land. Gemeinsam mit Ex-Bürgermeister Dietmar Graichen sowie Wehrleiter Christian Ulbricht und Rita Geppert hatte die Thüringerin sich auf den gut 200 Kilometer langen Weg in den Fläming gemacht.

Peter Müller, der Chef des Siedlervereins, und weitere Mitstreiter empfingen die Gäste und auch die heimischen Feuerwehrleute zu einer kleinen Grillfeier. Eingesetzt werden soll das mit viel Applaus bedachte Spendengeld nun für die Arbeit in der Ortsfeuerwehr. „Vielleicht nehmen wir es ja als erste Anzahlung für ein Löschauto, das endlich auch mal Wasser an Bord hat“, sagte Müller.

Von Thomas Wachs

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