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Altenburg Nach desaströsem Start beweisen Motor-Kicker Moral
Region Altenburg Nach desaströsem Start beweisen Motor-Kicker Moral
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19:06 02.01.2013
Augen zu und durch: Spielertrainer Jens Wuttke (M.) ist einer der Erfolgsgaranten für die Kicker von Motor Altenburg. Quelle: Mario Jahn
Altenburg

Von Thomas Haegeler und Thomas Lahr

Nachdem fünf mehr oder weniger Stammspieler in der Sommerpause den Verein verlassen hatten, gab es in den ersten drei Spielen ausschließlich Niederlagen und elf Gegentore. Trauriger Tiefpunkt: das 2:5 in Sondershausen mit nur zwölf Spielern. Die Mannschaft war nach dem Abgang von Trainer Mirko Hofmann, weiteren Spielern und des Teambetreuers und Fußball-Chefs Günter Grohmann im Zusammenhang mit der Auflösung der zweiten Mannschaft quasi sich selbst überlassen. Dies hatte zu diesem frühen Zeitpunkt einen einzigen Vorteil: Schlimmer konnte es nicht kommen.

Fortan übernahm Jens Wuttke als Spielertrainer die Mannschaft, und die zeigte Moral. Angetrieben und geführt von den erfahrenen Wuttke und René Eichelkraut erkämpfte und erspielte sich das Team in den folgenden zehn Spielen stolze 19 Punkte und rangiert bei noch drei auszutragenden Nachholspielen mit 27:27 Toren auf einem guten neunten Tabellenrang. Aufgrund der knappen Spielerdecke ging die Mannschaft zudem äußerst diszipliniert zu Werke. In den 13 Spielen kassierte man nur ganze 15 Gelbe und eine Gelb-rote Karte und führt damit die Fair-Play-Wertung der Verbandsliga souverän an.

Sportlich wurde zunächst in der heimischen Skatbank-Arena die Grundlage für den Aufschwung gelegt. Nach Siegen über Stadtroda und Heiligenstadt gelang mit dem 3:1 bei der Reserve des ZFC Meuselwitz endlich auch auswärts der Durchbruch. Die nicht immer sattelfeste Abwehr wurde danach nur noch einmal in Sonneberg düpiert, als man beim Aufsteiger nach einer 2:0-Führung noch mit 2:4 unter die Räder kam. Zuletzt gelangen allerdings drei Siege in Folge, was bei 8:2 Toren so ungefähr das Gegenstück zum Saisonstart darstellte.

Die Altenburger Torschützenliste wird von Wuttke (6 Treffer) angeführt, dicht gefolgt von Eichelkraut und Patrick Reichel, die jeweils fünfmal trafen. Von den eingesetzten Spielern verpassten Thomas Rolle, der eine starke Hinrunde spielte, und Torhüter Jens Kolditz keine einzige Minute auf dem Spielfeld. Neben diesen beiden waren noch Wuttke, Eichelkraut und Toni Leutert in allen 13 Partien im Einsatz.

Unter extrem schwierigen Bedingungen im Umfeld - schließlich wechselte auch noch Mannschaftskapitän Nico Böhme im Herbst seinen Wohnort und kehrte damit Motor den Rücken - ist die Truppe gewachsen und lässt sich nun sicher nicht mehr so ohne Weiteres aus der Bahn werfen. Man wird also gespannt sein, welche Ergebnisse ab dem 16. Februar möglich sind, wenn zwei ausgefallene Spiele nachgeholt werden, bevor es am 2. März in Leinefelde regulär weitergeht. Bei den treuen Anhängern hat die Mannschaft durch ihr Auftreten im Herbst jedenfalls einen Vertrauensvorschuss.

Doch zunächst wird Motor zweimal in der Halle zu sehen sein. Beim traditionellen Budenzauber von Lok Altenburg am Sonntag geht das Team als Pokalverteidiger ins Rennen. Eine Woche später will man beim Turnier des ZFC Meuselwitz natürlich auch eine gute Rolle spielen.

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