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Altenburg Nachfrage nach Immobilien in Altenburg hält an
Region Altenburg Nachfrage nach Immobilien in Altenburg hält an
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11:21 26.05.2018
Im vergangenen Jahr prüfte die Stadtverwaltung Altenburg insgesamt 227 Immobilien-Kaufverträge. Quelle: dpa
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Altenburg

Das Interesse an Immobilien in Altenburg bleibt weiter hoch. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, wurden 2017 insgesamt 227 Kaufverträge geprüft. Das waren in etwa so viele wie 2016, als es mit 233 Prüfungen einen Rekordwert gegeben hatte (die OVZ berichtete). Die Residenzstadt profitiert also offenbar weiterhin vom positiven Marktumfeld für Immobilien.

Experten führen den Trend neben den weiterhin niedrigen Zinsen unter anderem auch auf den teilweise überhitzten Immobilienmarkt in Leipzig zurück. Für diese Annahme spricht, dass die Käufer aus der Messestadt ein weiteres Mal zugelegt haben. Stammten 2014 noch drei und 2015 fünf Käufer aus Leipzig, so gingen 2016 von 17 und im Vorjahr von 20 Leipzigern Kaufverträge zur Prüfung ein. Hinzu kamen 2017 noch drei Prüfaufträge aus Markkleeberg. Allerdings erfasst die Statistik nicht die ursprüngliche Herkunft der Käufer, sondern nur ihren aktuellen Wohnort. Daher sind unter den Käufern aus Leipzig auch einige Altenburger, die nun zurückkehren.

Zur Prüfung derartiger Verträge ist die Stadt verpflichtet. Wer eine Immobilie erwerben möchte, muss durch einen Notar prüfen lassen, ob die Gemeinde von ihrem gesetzlich verankerten Vorkaufsrecht Gebrauch machen möchte. Das bedeutet, dass die Stadt über jeden beabsichtigten Grundstücksverkauf informiert wird und das Geschäft durch den Verzicht auf das Vorkaufsrechts ermöglicht. Wenn die Stadt selbst Grundstücke veräußert, um etwa in der Pauritzer Straße den Bau von Eigenheimen zu ermöglichen, entfällt diese Prüfung jedoch, weshalb derartige Grundstücksverkäufe nicht in der Statistik auftauchen.

Von Thomas Haegeler

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