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Altenburg Nächste Baustelle des Waba in Altenburg steht in den Startlöchern
Region Altenburg Nächste Baustelle des Waba in Altenburg steht in den Startlöchern
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00:17 05.10.2017
Hier wird demnächst gebaut. Anwohner wünschen sich, dass die bewährten Betonplatten danach wieder eingesetzt werden. Quelle: Foto: Mario Jahn
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Altenburg

Zu einer Informationsveranstaltung luden der Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsbetrieb Altenburg (Waba) und die Stadt Altenburg kürzlich in den großen Ratsaal im Rathaus ein. Den Anliegern der Zeitzer Straße, Dreschaer Dorfstraße und Grüntaler Weg sollte bereits jetzt – einige Zeit vor Beginn der Maßnahme – ein Vorhaben vorgestellt werden, das in dem Wohngebiet für Umstände sorgen wird. „Uns ist es wichtig, so früh wie möglich die Anwohner zu informieren“, sagte Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD). Geplant ist, in vier Bauabschnitten die Zeitzer Straße, den Grüntaler Weg, die Dreschaer Dorfstraße und den Kirschenweg mit neuen Abwasserkanälen auszustatten.

So sollen Regen- und Schmutzwasser in Zukunft getrennt abgeleitet werden. Der Beginn der Bauarbeiten ist für November 2017 geplant. Die Fertigstellung soll dann rund ein Jahr später, im Oktober 2018, erfolgen.

„Eine Baufirma haben wir noch nicht“, berichtete das Stadtoberhaupt bei der Informationsveranstaltung. Das liege an dem frühen Informationstermin, zu dem man sich nun entschieden habe. „Die Kosten belaufen sich nach derzeitigen Berechnungen für den ersten Bauabschnitt auf 900 000 Euro“, erklärte Martin Wenzel, Geschäftsführer des Waba. Rund 260 000 Euro davon sollen über Fördermittel finanziert werden.

Ein Anliegen, das die Bewohner der Straße schon jetzt an die Zuständigen herantrugen, war die Bitte, dass die aktuell liegenden Betonplatten auch nach den Bauarbeiten wieder eingesetzt werden sollen. „Die Platten halten nun schon 40 Jahre und werden noch mal so viele Jahre halten“, sagte ein betroffener Anlieger. Die Befürchtung: Würde nun eine Asphaltdecke aufgebracht, würde diese nicht so lange halten. „Dann müssten die Anlieger die Kosten übernehmen“, so der Betroffene weiter. Denn bei dem Weg handelt es sich um eine Privatstraße, die vor allem von Landwirtschaftsverkehr genutzt wird.

Der Waba-Chef und Oberbürgermeister Wolf versprachen, hierfür eine Lösung zu finden, auch wenn Waba und Stadt sich für eine Asphaltdecke aussprachen. „Wir werden eine Lösung finden, mit der alle Anwohner zufrieden sein können“, sicherte Wenzel zu.

Von Tatjana Kulpa

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