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Altenburg Nächtliches „Gebimmel“ der Altenburger Bartholomäikirche soll bald ein Ende haben
Region Altenburg Nächtliches „Gebimmel“ der Altenburger Bartholomäikirche soll bald ein Ende haben
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11:12 05.07.2016
Macht nachts derzeit mitunter, was sie will: die Glocke der Altenburger Bartholomäikirche.   Quelle: Mario Jahn
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Altenburg

 Zur einer Kirche gehört eine Kirchturmuhr mitsamt entsprechendem Geläut mindestens zu jeder vollen Stunde. Altenburg hat mit Bartholomäikirche, Brüderkirche und Agneskirche gleich drei solcher Gotteshäuser, von denen regelmäßig zu hören ist, welche Stunde es genau geschlagen hat.

Das kann vor allem zu nachtschlafender Stunde auch nerven. Speziell Anwohner der Bartholomäikirche sind derzeit mehr und mehr über die nächtlichen und weithin zu hörenden Schläge der Turmuhr verärgert. Reinhard Kwaschik, dem für die Stadtkirchen zuständigem Pfarrer, ist dieses Problem durchaus bekannt. „Zwar gehört zu einer funktionierenden Kirche auch ein funktionierendes Geläut, aber wir kommen den Anwohnern da durchaus entgegen“,versichert der 64-Jährige. So würden beispielsweise bei der Brüderkirchuhr zumindest die viertelstündlichen Schläge nächtens ab 22 Uhr abgeschaltet. Und eigentlich sollte auch die Bartholomäikirche zur Schlafenszeit ganz stumm bleiben. Aber heutzutage seien sämtliche Uhren elektronisch gesteuert. „Und diese Elektronik ist vor einiger Zeit durch einen Blitzschlag beschädigt worden. Deren Geläut lässt sich deshalb derzeit entweder nur ganz, nicht aber nur temporär in der Nacht abschalten. Aber in ein paar Wochen soll im Falle der lauten „Bart“ Linderung eintreten. „Ein Uhrmachermeister hat das Problem mittlerweile untersucht und die Ursache in einer beschädigten Steuerungsplatine gefunden. Wir bekommen in circa drei bis vier Wochen eine neue Platine gesponsert, die dann ein nächtliches Abschalten wieder möglich macht“, versichert Kwaschik.

Von Jörg Wolf

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