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Altenburg Neue Begleiter für das Hospiz
Region Altenburg Neue Begleiter für das Hospiz
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18:07 03.10.2013
Neu in den Hopizdienst entsendet Pfarrer Andreas Martin: Monika Plau, Cornelia Handt, Verena Brandl, Gisela Muchow, Iris Wallat und Sibylle Baudach (vorn von links). An der Entsendung nehmen außerdem teil: Hospizdienstkoordinatorin der Malteser Sabine Heger-Gerth (r.) sowie Beate Schmid, Christoph Zippel, die Malteser-Stadtbeauftragte Dr. Ursula Zippel, Stefanie zu Stolberg und Christel Möhrl (v.l.). Quelle: Jens Paul Taubert

"Damit können wir in Altenburg und Umgebung jetzt auf 18 Begleiter bauen", sagt die zuständige Koordinatorin Sabine Heger-Gerth. Die Beweggründe, die die Frauen und Männer zu diesem sensiblen wie intimen freiwilligen Engagement bewegten, seien vergleichbar. "Seien es das eigene Erleben durch eine schwere Erkrankung oder den erlebten Verlust eines nahestehenden Menschen. Alle haben Erfahrungen mit dem Thema Sterben gemacht", sagt die Koordinatorin. Andere haben aufgrund ihrer beruflichen Erfahrungen, beispielsweise in Pflegeberufen, den Entschluss gefasst, Menschen auf ihrem letzten Weg würdevoll zu begleiten.

"Natürlich erhalten die künftigen Begleiter eine Weiterbildung", hebt Sabine Heger-Gerth hervor. In einem mehrmonatigen Kurs wurden sie von Oktober 2012 bis Juni diesen Jahres zumeist an Sonnabenden für das Thema sensibilisiert. Auch Praktika hätten sich dann angeschlossen. "Die Begleiter sollen sich dabei mit dem Thema auseinandersetzen und lernen damit umzugehen, wie man schwerstkranke und trauernde Menschen in Altenburg und Umgebung betreut." "Die Mitarbeit ist an keine Konfession gebunden", betont die Koordinatorin.

Seit 2005 existiert unter dem Dach vom Malteser-Hilfsdienst in Altenburg ein ambulantes Hospiz. Bereits seit geraumer Zeit ist geplant, in Altenburg ein stationäres Hospiz einzurichten. Eigentlich sollte es schon in diesem Jahr eröffnet werden. Aber daraus wird vorerst nichts. "Zumindest in diesem Jahr wird es keine Eröffnung geben." Es seien eben noch eine Reihe von Dingen zu klären, die den Verzug verursachten, sagte Heger-Gerth, ohne Details und einen neuen Termin zu nennen. Aber ad acta gelegt sei das Vorhaben nicht.

Zurzeit betreuen die Begleiter fünf Menschen in Altenburg und Umgebung, die unheilbar krank sind. "Insgesamt 18 Helfer klingt recht viel. Aber weitere Begleiter werden jederzeit gesucht", sagt Sabine Heger-Gerth. Denn so eine Betreuung erfordere verständlicherweise viel Zuwendung und Zeit.

iBetroffene, die Hilfe in Anspruch nehmen möchten, oder potenzielle neue Begleiter können sich unter % 03447 891106 melden.

Jörg Wolf

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