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Altenburg Neue Chefin des Theater-Marketings, Barbara Altenkirch, stellt sich Kritik in "Wir um Vier"-Veranstaltung
Region Altenburg Neue Chefin des Theater-Marketings, Barbara Altenkirch, stellt sich Kritik in "Wir um Vier"-Veranstaltung
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19:05 19.01.2012
Freut sich auf neue Herausforderungen im Bereich Marketing: Barbara Altenkirch.
Altenburg

Das ist sicherlich der richtige Weg, um in personellen Umbruchzeiten mit veränderten finanziellen Bedingungen aktuell informiert zu bleiben und gegenseitig Wünsche, Vorstellungen und Vorhaben auszutauschen.

In der ersten Veranstaltung des neuen Jahres war die kommissarische Leiterin des Bereichs Marketing (früher Öffentlichkeitsarbeit), Barbara Altenkirch, mit ihrem Mitarbeiter Sebastian Seidenglanz zu Gast bei den Theaterfreunden. Sie ist eine lang gediente Mitarbeiterin und ein Beispiel dafür, wie eine einjährige ABM-Tätigkeit zu einer festen Anstellung geführt hat. Die ausgebildete Grundschullehrerin und Elektronikfacharbeiterin konnte seit 15 Jahren am Theater alles kennenlernen, was zum Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Marketing gehört und in der Region Gera und Altenburg alle Einrichtungen und Partner, die ein Theater braucht.

Sebastian Seidenglanz ist seit 2007 am Theater und hat nach seinem Studium der Medienwissenschaften in Chemnitz hier seine Anstellung gefunden und ist im Marketing hauptsächlich für den Ticketverkauf vor Ort und im Internet und für Internetwerbung verantwortlich sowie für das Sponsoring.

Die Vereinsvorsitzende Barbara Grubitzsch ging in medias res und monierte, dass das Theater schon seit einiger Zeit in Altenburg zu wenig präsent sei, sowohl an Theatervorstellungen als auch in der Außenwerbung.

Die Marketingchefin begründete die geringe Anzahl von Vorstellungen, die in der letzten Spielzeit schon angekündigt wurden, mit dem Finanzproblem, was sich auf die Koordination der Dienste im technischen Bereich auswirke, wenn man dort nicht zusätzlich Geld ausgeben wolle. In der Sichtwerbung setze man auf große Plakate. 60 Orte im Kreis würden regelmäßig damit beliefert. In der Stadt Altenburg gäbe es Probleme. Die Werbung an den Bushaltestellen koste wöchentlich 3500 Euro. Das sei finanziell nicht tragbar. Hier sei man auf das Entgegenkommen von Geschäften und Einrichtungen angewiesen. Für die Hamlet-Inszenierung gäbe es wieder eine umfangreiche Plakatierung. Die Transparent- oder Bandwerbung an den Straßen sei problematisch geworden. Nach Wegfall der Werbung im Kreuzungsbereich Schmöllner Vorstadt Puschkinstraße habe man noch keine neuen Platzierungsmöglichkeiten gefunden. Auch sei das Genehmigungsverfahren mit der Stadtverwaltung eher kompliziert als helfend. Die Bandwerbung über den Straßen sei nur mit Hilfe der Feuerwehr möglich. Jede Veränderung erfordere deren Einsatz und sei dadurch finanziell zu aufwendig.

Gabriele Heineke, Angestellte des Schlossmuseums und Vereinsvorstandsmitglied, regte an, vor dem Schloss einen Schaukasten für Sichtwerbung des Theaters anzubringen. Diskutiert wurde auch das schwierige telefonische Durchkommen zu der einzig verbliebenen Kartenverkaufs- und Abonnenten-Beratungsstelle.

Gut laufe hingegen die Verbindung zu den Schulen. Über das Internet erhalten diese regelmäßig Informationen.

Kritik gab es von den Teilnehmern an der seit Langem geringen Präsenz der Theater-Leitung an den Vorstellungen. Die Finanzierung des Theaterbetriebes zu sichern, sei das eine, die Gunst und die Sympathie der Zuschauer zum Theater zu erhalten und diese ständig zu fördern, das andere.

Manfred Hainich

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