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Altenburg Neue Flächen für Häuslebauer
Region Altenburg Neue Flächen für Häuslebauer
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19:40 05.09.2014
Altenburg

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In Zschernitzsch, Oberzetzscha und Ehrenberg seien alle Grundstücke verkauft beziehungsweise schon bebaut. Und in der Pauritzer Straße kommen man inzwischen gut voran.

Das erfreut die Verantwortlichen umso mehr, hat man die Flächen doch mitunter mit großem Aufwand vorrichten lassen. Um beispielsweise "An den Rotbuchen" im Ortsteil Ehrenberg Platz für Bauwillige zu schaffen, musste unter anderem der alte Gasthof der Eigentümerin abgekauft und abgerissen werden. In der Vorwoche ist nun das letzte von ursprünglich vier freien Baugrundstücken verkauft worden. Damit hatte sich die Stadt als Eigentümer lange Zeit schwer getan, denn das Eckgrundstück erwies sich als nicht ganz unproblematisch für Interessenten.

Auch die Vermarktung des Eigenheimstandorts in Zschernitzsch ist abgeschlossen. Nachdem die Stadt 2010 begonnen hatte, Bauwilligen diese Flächen anzubieten, ist dort, vis-à-vis der altehrwürdigen Kirche, ein Haus nach dem anderen entstanden - fünf an der Zahl.

Deutlich mühsamer indes verlief bislang die Vermarktung der Eigenheimstandorte in der Pauritzer Straße. Und das, obwohl es nicht in einem Ortsteil, sondern direkt in der historischen Altstadt zum Bauen zur Verfügung steht. Zwei wichtige Faktoren brachten schließlich auch dort eine Entwicklung in Gang. Zum einen hat die Stadt Ende des Vorjahres die verwaisten Gebäude auf den Grundstücken Pauritzer Straße 58 und 59 abreißen und das gesamte Areal herrichten lassen. Auch die Nische gegenüber dem historischen Friseursalon kaufte sie mit auf - und fand jetzt dafür einen Investor. Der Eigentümer des Gebäudes links davon kaufte die Fläche und will dort möglicherweise Parkplätze schaffen. "So kommt dieser Dreckfleck doch noch weg", freut sich der Oberbürgermeister.

Zum anderen stimmte der Stadtrat in seiner Sitzung vom März dieses Jahres dem überarbeiteten Bebauungsplan "Pauritzer Straße - genial zentral" zu. Er eröffnete damit Möglichkeiten zum individuellen Wohnungsbau - statt der ursprünglich vorgesehenen und als Seifenkisten verspotteten Einheitsbauten. Die richtige Entscheidung, wie sich schnell herausstellte: Das erste Haus ist gebaut. Bei einem weiteren Grundstück stehen die Verhandlungen kurz vor dem Abschluss. Nun hofft man im Rathaus, auch die anderen Grundstücke endlich auch noch an den Mann bringen zu können.

"Dann hätten wir alle aktuell vorhandenen Flächen vermarktet", sagt Wolf. Um Bauwilligen in nächster Zeit weitere Angebote unterbreiten zu können, treibt die Stadt die Entwicklung neuer Eigenheimstandorte voran. Konkret nannte der OB die ehemalige Kleingartenanlage "Schweizer Höhe", wo gerade die letzten Lauben abgerissen werden. Wenn das neue Regenrückhaltebecken in der Käthe-Kollwitz-Straße gebaut ist, stehe der Bebauung mit Eigenheimen nichts mehr im Weg. Weitere geplante Baustandorte sind der ehemalige Sportplatz in Zetzscha, die alte Stadtgärtnerei im Grüntaler Weg und die ehemalige Kleingartenanlage "Abendruh" in Ehrenberg. Neben diesen vier großen sind weitere kleine Bauflächen in Planung.

"Wir werden mit der Bereitstellung von Bauland also richtig durchstarten", ist Michael Wolf überzeugt. Allerdings tritt die Stadt nicht überall als Eigentümer und Vermarkter in Erscheinung, sondern will auch Flächen an Bauträger veräußern. © Kommentar

Über Lage und Zuschnitt der Grundstücke können sich Interessierte jederzeit online auf den städtischen Internetseiten unter www.altenburg.eu (Menüpunkt "Bauen und Wohnen") informieren. Auskünfte auch unter Tel. 03447 594830 oder 594856 im Referat Liegenschaften.

Ellen Paul

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