Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Altenburg Neue Schule, neues Glück -Aufregung am ersten Schultag
Region Altenburg Neue Schule, neues Glück -Aufregung am ersten Schultag
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:32 27.08.2015
Namensschilder zum ersten Schultag am Friedrichgymnasium: Die Schüler der Klasse 5a mit ihren Lehrerinnen Margrit Bessel-Köhler (links vorne) und Gudrun Rieß. Quelle: Mario Jahn
Anzeige

Für insgesamt 50 Kinder beginnt am Friedrichgymnasium nicht nur ein neues Schuljahr, sondern ein neuer Lebensabschnitt. Sie gehen in die fünfte Klasse, sind jetzt Gymnasiasten. In der 5a haben die Mädchen und Jungen ihre Namen auf bunte Zettel geschrieben. Jetzt stehen sie gefaltet vor ihnen auf dem Tisch und erleichtern das Kennenlernen untereinander.

Die erste Anspannung der Schüler ist inzwischen gewichen. "Heute Nacht war ich so aufgeregt, dass ich nicht schlafen konnte", erzählt der zehnjährige Luiz. Jetzt hat er sich aber beruhigt, fühlt sich schon angekommen. Neue Schule, neue Lehrer, neue Klasse. Die Kinder müssen sich erst einmal orientieren, sich in der ungewohnten Umgebung zurechtfinden. Dazu kommt der Leistungsdruck. "Hier ist der Unterricht bestimmt schwieriger", sagt Nele, die das Gymnasium bereits von ihrer großen Schwester her kennt. Doch aufgeregt war die Zehnjährige trotzdem. Aber als sie feststellte, dass sie viele Mitschüler schon aus der Grundschule kennt, legte sich das. "Ich brauche aber bestimmt einen ganzen Schultag, um hier anzukommen", sagt sie nachdenklich.

Ein bisschen kribbelig war auch Richard, ebenfalls aus der 5a. Wegen der großen Schule und den vielen neuen Fächer, erzählt er. Immerhin wusste er schon, wo sein Klassenraum ist. Für ihn und seine Mitschüler ging es am Morgen erst mal in die Aula, die sechsten Klassen begrüßten die Neuankömmlinge mit einer Aufführung. Einhellige Meinung der 5a dazu: Tolle Vorführung zum Start.

Den versuchten auch die beiden Klassenlehrerinnen möglichst gut zu gestalten. "Vorige Woche haben wir lange zusammen gesessen und den ersten Tag geplant", so Margrit Bessel-Köhler. Für ihre neue Klasse hatten sie und ihre Kollegin Gudrun Rieß extra kleine Zuckertüten bereitgelegt. Ganz so aufgeregt sie ihre Schüler waren die Lehrerinnen denn doch nicht, dafür aber vor allem eins: neugierig auf die Klasse.

Während drinnen im Gebäude schon wieder fleißig gelernt wird, fegt draußen auf dem sonnigen Schulhof Hausmeister Manfred Obst Eicheln zusammen. Er hat schon viele Jahrgänge kommen und gehen sehen, kennt das Verhalten der Neuen: "Die Fünftklässler sind neugierig und erkunden zu Beginn immer erst das Gelände." Ein weiterer Unterschied zwischen den unteren und höheren Jahrgängen sei der Bewegungstrieb. "Die Jungen sind schon ziemlich wild, erst so ab der neunten Klasse werden die meisten dann etwas ruhiger."

Zu denen gehört beispielsweise der Mathekurs der Zwölften. Dort ging es am ersten Schultag schon richtig zur Sache: An der Tafel sind die Grundlagen des Koordinatensystems aufgezeichnet. 68 Jugendliche wollen dieses Jahr das Abitur am Friedrichgymnasium machen. Zur Pause stehen einige von ihnen noch mit Schulleiter Thomas Lahr zusammen. Thema: der Schulball im November. Schule muss eben auch Spaß machen.

Lucas Grothe

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Manuela Sipli: In unserer Klinik halten wir je 30 Plätze für Patienten mit orthopädischen und 30 Plätze für Patienten mit neurologischen Erkrankungen bereit.

27.08.2015

Diese Entscheidung war vor allem der finanziell angespannten Situation und dem nach wie vor fehlenden Haushalt für das laufende Jahr geschuldet.Für die in rund zwei Wochen steigende dreitägige Fete hat die Benndorf GbR aus Schmölln nach eigenen Angaben längst alles unter Dach und Fach.

24.08.2015

Jazz dominiert in diesem Jahr das Festivalprogramm ein wenig. Drei Konzerte dieses musikalischen Genres in unterschiedlichen Stilarten zogen bislang viel Publikum an.

24.08.2015
Anzeige