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Altenburg Neue Verbindung spart Umwege: Kesselgasse mit neuer Fahrtrichtung
Region Altenburg Neue Verbindung spart Umwege: Kesselgasse mit neuer Fahrtrichtung
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18:50 23.07.2012
Die Straßenwärter Stephan Fischer und Gerald Hatzel drehen die Schilder in der Kesselgasse und mit ihnen die Fahrtrichtung für Autos, die dadurch vom Kornmarkt künftig schneller Richtung Südost kommen. Quelle: Mario Jahn

Von Thomas Haegeler

"Kaum waren die Schilder geändert, nutzten zwei, drei Autofahrer die Möglichkeit und fuhren vom Kornmarkt aus hoch", berichtete der Referatsleiter Ordnung und Sicherheit, Lutz Meiner. Verwundert habe ihn das wenig. "Schließlich war der Termin bekannt." Ein Auto sei aber auch von der Teichstraße verkehrt herum in die Einbahnstraße eingebogen. "Der Fahrer hat es aber sehr schnell spitz bekommen und gewendet. Das wird sicher noch ein paar Mal passieren. Denn wir haben hier eine Regel geändert, die zig Jahre existierte."

Im Klartext heißt das: Von der Teichstraße darf nicht mehr in die Kesselgasse abgebogen werden. Dafür können Autofahrer aus der Innenstadt vom Kornmarkt Richtung Teichstraße fahren und dort nun rechts wie links abbiegen, um etwa über die Käthe-Kollwitz-Straße nach Südost oder über die Zwickauer Straße ins Klinikum Altenburger Land zu kommen. Das bringt eine Ersparnis von etwa 1,5 Kilometern, circa zehn Minuten oder rund drei Euro auf dem Taxameter gegenüber der umständlich zu fahrenden alten Strecke über Schmöllnsche Straße, Schmöllnsche Landstraße und Brauhausstraße. Allerdings dürfen LKW die Kesselgasse nicht mehr passieren - Ausnahme bleiben Anlieferfahrzeuge für die Anwohner und Händler in der Baderei.

"Wir sehen das als positive Geschichte, weil sich Wege verkürzen und zusätzliche Parkmöglichkeiten für die Anwohner entstehen", sagte Meiner weiter. "Dennoch werden wir das Geschehen sorgfältig beobachten und sind offen für die Probleme der Anwohner." Falls es welche gebe, bitte er um sofortige Rückmeldung. Das sei auch der Grund, warum man gestern erst mal in eine mehrwöchige Testphase gegangen sei. "Wir wollen uns das angucken, bevor wir Steine bewegen oder Pfähle rausreißen", begründete der Referatsleiter, warum die neuen Verkehrsschilder noch provisorisch an der Straße stehen. "Sobald wir merken, dass es funktioniert, werden wir sie fest verankern."

Er selbst rechnet allerdings wie auch Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD) nicht damit, dass es zu einer Mehrbelastung der Bewohner von Kesselgasse, Korn- und Topfmarkt kommt. Dafür, dass Autofahrerer diese Strecke von der Burgstraße kommend als generelle Abkürzung nutzen, sei sie zu kompliziert, erklärte das Stadtoberhaupt.

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