Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Altenburg Neue Wirtschaftsvereinigung für das Altenburger Land
Region Altenburg Neue Wirtschaftsvereinigung für das Altenburger Land
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 23.10.2016
Gehörte bisher mit zum WTC-Programm: der regionale Wettbewerb von „Jugend forscht“ in Rositz. Quelle: Mario Jahn
Anzeige
Altenburg

Der Verein Wissenschafts- und Transfercenter (WTC) Altenburger Land hat sich aufgelöst. In den zurückliegenden 17 Jahren hatte sich der Verein als Schnittstelle zwischen Universitäten sowie Hochschulen der Region sowie hiesigen Firmen gesehen. Damit sollte unter anderem gesichert werden, dass junge Leute aus dem Altenburger Land nach Abschluss ihres Studiums wieder in Unternehmen im Landkreis zurückkehren und hier ihren Lebensmittelpunkt finden. Zudem agierte der 1999 gegründete WTC als Pate für den hiesigen Regionalausscheid von „Jugend forscht“ in Rositz.

Die Auflösung des WTC kam nun schon etwas überraschend. Wenngleich sie beileibe kein Schnellschuss war. Denn parallel zur Auflösung wurde die „Wirtschaftsvereinigung Altenburger Land, Metropolregion Mitteldeutschland“ (Wamm) ins Leben gerufen, die nun die Aufgaben des WTC übernimmt. „Die strategischen Zielsetzungen im Landkreis haben sich in den zurückliegenden Jahren erheblich gewandelt, weshalb mit dem neuen Verein nun die neue Ausrichtung umgesetzt werden soll“, so der zweite Vorsitzende, Bernd Wannenwetsch, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Altenburger Land.

Die Außenwahrnehmung des WTC fokussierte sich zuletzt auf „Jugend forscht“. „Wir sind uns auch hundertprozentig einig, dass wir diese Patenschaft in Zukunft nahtlos weiterführen wollen und werden“, legt sich Wannenwetsch fest. Der bisherige Patenbeauftragte Heinz Teichmann, der seit fünf Jahren als Geschäftsführer des WTC fungierte, wird diese wichtige Funktion ehrenamtlich weiterführen. „Heinz Teichmann verfügt über die notwendigen Kontakte zu Unternehmen und weiteren Sponsoren und die nötigen Erfahrungen“, so Wannenwetsch. Um den ostthüringer Regionalauscheid von „Jugend forscht“, der von der Resonanz her der zweitgrößte in ganz Thüringen ist, im Rositzer Kulturhaus nebst zweitägigem Rahmenprogramm durchzuführen, braucht es jedes Jahr zwischen 20000 und 23 000 Euro von Sponsoren, die der 63-Jährige Jahr für Jahr dank seiner Kontakte sammeln konnte.

Ansonsten werde Wamm noch stärker auf die neuen Herausforderungen eingehen, die sich aus der Metropolregion Mitteldeutschland ergeben und die das WTC nicht leisten konnte. „Und die daraus resultierenden Chancen, dank der in diesem mitteldeutschen Raum liegenden Synergiemöglichkeiten“, betont der Vizevorstand. Innerhalb dieser Metropolregion nehme das Altenburger Land eine zentrale Position ein, weshalb der Landkreis auch Mitglied in dem Verein Metropolregion Mitteldeutschland geworden ist. „Aus dieser Bündelung erwachsen für uns als Landkreis ja ganz neue Möglichkeiten, wenn man die engen Kontakte zu solchen Metropolen wie Leipzig, Chemnitz oder Zwickau sieht, die im Wamm gepflegt werden sollen“, so Wannenwetsch.

Von Jörg Wolf

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Einen Gewinn von 3400 Euro hat die Rositzer Wohnbaugesellschaft im vergangenen Jahr erwirtschaftet. Obgleich so die Gesellschafter – die Kommunen Meuselwitz, Kriebitzsch und Rositz – mit dem Unternehmen nichts verdienen, ist Geschäftsführerin Karin Noll durchaus zufrieden mit dem Ergebnis, wie sie im OVZ-Gespräch erklärt.

20.10.2016

Der erste Spatenstich liegt noch in weiter Ferne. Dennoch sorgt der neue „Wohnpark Lindenau“ in Altenburg schon zu Beginn des Bauleitverfahrens für Diskussionen. Vor allem die Stadtratsfraktionen von Linken und Pro Altenburg hinterfragen das Millionen-Projekt der Städtischen Wohnungsgesellschaft (SWG) kritisch.

22.10.2016

Die Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Pleißenaue sind wie viele andere Kommunen in Thüringen strikt gegen die Gebietsreform. Das verkünden sie seit einigen Tagen nun auch auf einem großen Banner an der Zufahrt zum Gewerbegebiet Windischleuba.

19.10.2016
Anzeige