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Altenburg Neuem Boden folgt Prallschutz - Sanierung der Sporthalle Ehrenberg kostet weniger als geplant
Region Altenburg Neuem Boden folgt Prallschutz - Sanierung der Sporthalle Ehrenberg kostet weniger als geplant
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19:20 07.09.2012

Unverhofft kommt oft. Das gilt auch für die Ehrenberger Sporthalle. Nicht nur, dass die Sanierung des Bodens schneller voranging, als ursprünglich geplant, wodurch die Halle bereits seit dieser Woche wieder genutzt werden kann (OVZ berichtete), sondern es wurde dafür auch weniger Geld verbraucht, als veranschlagt. Wie die Stadtverwaltung nun mitteilte, will sie die verbliebenen rund 30 000 Euro für den Einbau von Prallschutzverkleidungen und für neue Tore zu den Geräteräumen nutzen.

"Wir freuen uns", kommentierte Knut Wesser, Vereinschef des SV Blau-Gelb Ehrenberg, diesen Umstand. "In einer sanierten Halle macht der Sport gleich noch mehr Spaß." Die zusätzlichen Maßnahmen hält er für sinnvoll, weil die Filzbeschichtung der Wände die Sicherheit der Sportler erhöht. "Zudem waren die Tore zu den Geräteräumen abgenutzt. Zwei davon werden zugemacht, zwei bleiben." Das habe mit den Din-Vorschriften zu tun, wonach die Tore nicht mehr in die Halle hineinragen dürften.

Laut Stadtverwaltung sollen der Prallschutz und die Geräteraumtore noch in diesem Jahr gemacht werden. Die genauen Termine will man mit den Nutzern abstimmen. Möglich wurde dies, weil sich die tatsächlichen Kosten für die Erneuerung des Hallenbodens, die Begradigung von Böschungen, das Abdichten zweier Fenster sowie Malerarbeiten auf nur rund 103 000 Euro beliefen. Eingeplant waren dafür aber knapp 133 000 Euro. Nötig geworden war die Sanierung durch Nässeschäden von in die Halle laufendem Regenwasser.

Das Projekt nahm Fahrt auf, nachdem der Staatssekretär im Thüringer Sozialministerium, Hartmut Schubert (SPD), Altenburgs Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD) im Frühjahr vor Ort einen Bewilligungsbescheid überreicht hatte. Die Stadt hatte im Ministerium Fördergelder für die Sanierung des Sportbodens der Halle in Höhe von 53 000 Euro beantragt. Neben den erwähnten Arbeiten wurden an den Längsseiten des 1993 erbauten Gebäudes Schutznetze angebracht. "Diese schützen den Gipskarton vor Schäden", meint Wesser. "Denn beim Volley- oder Radball macht der eine oder andere Ball schon mal Banane."

Die Halle im Altenburger Ortsteil Ehrenberg ist die Heimstätte der Radballer, die bekanntlich zu den besten in ganz Deutschland gehören. Sie wird zudem für den Kinder- und Schulsport genutzt.

Thomas Haegeler

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