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Altenburg Neuer Versuch für Brunnen auf dem Markt - Skatstädter sollen Vorschläge unterbreiten
Region Altenburg Neuer Versuch für Brunnen auf dem Markt - Skatstädter sollen Vorschläge unterbreiten
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20:53 17.08.2012

Von Ellen Paul

Der Aufruf unter dem Motto "Altenburg braucht einen Marktbrunnen" flatterte per Pressemitteilung des Heimatvereins in die Redaktionsstuben. "Nach einer längeren Denkpause kommen wieder Anregungen für einen neuen Marktbrunnen. Altenburgs großer neugestalteter Markt wartet darauf", begründet der Vereinsvorsitzende Albrecht Lippold das Ansinnen. Die Erfahrungen der Vergangenheit hätten zudem gezeigt, dass sich die Bürger der Stadt in die Gestaltung einbringen wollen.

Zur Erinnerung: Im Rahmen der Neugestaltung des Marktes hatte es im September 2008 einen Wettbewerb zur Gestaltung eines sogenannten Wasser-Spiel-Objekts mit Trinkbrunnen an der Ecke Weibermarkt und ein Spielobjekt an der Ecke zur Topfgasse gegeben. Die ziemlich verschrobenen Titel waren schlicht den Thüringer Förderrichtlinien geschuldet: Für einen schnöden Brunnen hätte es keinen Cent gegeben. So aber standen 91 000 Euro Landesfördermittel zur Verfügung, die die Stadt auf 114 000 Euro aufstocken wollte.

Der von einer Jury gekürte Siegerentwurf mit Flötenspieler-Brunnen, Marktweib und Harlekin löste allerdings nach Bekanntwerden in der Bevölkerung eine Welle des Protests aus. Er wurde nie umgesetzt.

Das soll nicht noch einmal passieren. "Wir wollen den schönsten Brunnen durch eine breite Bürgerbeteiligung finden", so Albrecht Lippold. "Thematisch sind wir nicht gebunden, so kann man den Ideen freien Lauf lassen." Die Gestaltung könne die Historie der Stadt, die Moderne des 21. Jahrhunderts, das Kartenspiel allgemein oder andere Themen aufgreifen. Der Brunnen sollte auf jeden Fall ein Magnet sein, der den Markt belebt, spielende Kinder anlockt und als Platz zum Verweilen einlädt. Vorschläge sollten als Foto im Format 13 x18 - vielleicht aus dem Urlaub - oder als Skizze eingereicht werden.

Die Auswertung liegt in den Händen der Altenburger Bürgervereine. In einem Ausschlussverfahren werden die drei besten Vorschläge ermittelt und dem Stadtparlament vorgestellt, damit es eine Empfehlung abgeben kann, heißt es weiter.

Geld für die Umsetzung liegt allerdings nicht bereit. Denn die Fördermittel, die damals zur Verfügung standen, sind längst für andere Dinge bei der Neugestaltung des Marktes verbraucht worden. "Da einiges teurer wurde als geplant, brauchten wir so keine neuen Fördermittel beantragen", erläuterte Bürgermeisterin Kristin Knitt. Für den Heimatverein ist dies allerdings kein Problem. Andere Städte hätten es auch mit viel Elan geschafft, mit einer Spendenaktion einen solchen Brunnen als Bürgerprojekt zu realisieren.

-Kommentar

Es wird gebeten, die Vorschläge unter dem Kennwort "Marktbrunnen" an folgende Adresse zu schicken: Altenburger Heimatverein, Vorsitzender A. Lippold, Markt 11, 04600 Altenburg, oder per E-Mail an: alilippold@freenet.de

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