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Altenburg Neuformiertem Motor-Team gelingt Generalprobe: 4:1 gegen Döbeln
Region Altenburg Neuformiertem Motor-Team gelingt Generalprobe: 4:1 gegen Döbeln
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20:53 06.08.2012
Die Motor-Spieler David Weiße (l.) und Nico Böhme (r.) hatten besonders in Hälfte eins gegen Döbeln einiges zu tun. Quelle: Mario Jahn

Den Thüringenliga-Kickern von Motor Altenburg ist die Generalprobe vor dem Saisonstart am Sonnabend in Mühlhausen (15 Uhr) gelungen. Im abschließenden Test schlugen die Skatstädter am Sonntag in der Skatbank-Arena den sächsischen Landesliga-Aufsteiger Döbelner SC mit 4:1 (0:1). "Das war ein ordentliches Spiel gegen einen gleichwertigen Gegner", meinte Fußball-Abteilungsleiter und Mannschaftsbetreuer Günther Grohmann, der sich mit der Leistung des Teams von Trainer Mirko Hofmann zufrieden zeigte.

Allerdings sah es ohne die verhinderten Alexander Enders, Mathias Kröber und Christian Schmidt sowie ohne den verletzten Marco Dennhardt (Knöchel) zunächst nicht nach einem Sieg aus. Denn die Hofmann-Elf sündigte - wie schon in der Vorsaison - in Halbzeit eins mit ihren Chancen. Und es kam, wie es kommen musste. Wenn man selbst kein Tor schießt, fängt man sich eins. Und so ging es mit einem 0:1-Rückstand in die Kabine. "Die Chancenverwertung war unser Manko", resümierte Grohmann nüchtern. Besonders Stürmer Patrick Reichel und Mittelfeld-Routinier Toni Leutert litten unter Ladehemmungen. "Deswegen haben wir in der Halbzeit umgestellt und dann mit zwei Stürmern gespielt."

Das sollte sich auszahlen. Besonders der eingewechselte René Eichelkraut zeigte sich angriffslustig und zielsicher, drehte mit einem Doppelpack (51., 54.) die Partie. Dadurch gewann Motor Sicherheit und Oberwasser. "Mit zunehmender Spieldauer haben wir immer mehr dominiert", sagte Grohmann. "Was aber auch daran gelegen haben könnte, dass Döbeln direkt aus dem Trainingslager aus Klingenthal kam und dem etwas Tribut zollen musste." Wie dem auch sei. Youngster Robert Döring jedenfalls schoss das 3:1, ehe Eichelkraut mit seinem dritten Treffer zum Matchwinner wurde und den Endstand herstellte.

Motor hatte dann durch Larry Gentsch noch eine Riesenchance, die aber verpuffte. "Er agierte recht glücklos", meinte der 71-jährige Teambetreuer. Auch wenn man nicht viele Tests bestritten habe, gehe man hoffnungsvoll in die neue Saison. "Die Jungs haben gut trainiert, aber wir sind gerade dabei, ein neues Team zu formen." Das erklärt auch, warum Grohmann in punkto Saisonziel ("einstelliger Tabellenplatz") den Ball flach hält.

Zu sehr schmerzen die vier Abgänge Patrick Daniel, Kay Müller, Maik Wegner (alle ZFC II) und Marcel Peters (Gera). "Das sind vier Stammspieler gewesen, die wir erst mal kompensieren müssen", erklärte Grohmann. Zumal denen mit Gentsch und Döring (2. Mannschaft) sowie Christian Böckl (ZFC-Nachwuchs) nur drei Zugänge gegenüberstehen. Folglich besteht der aktuelle Kader des Vierten der Vorsaison aus 18 Spielern.

Dass das alles andere als üppig ist, weiß auch Grohmann: "Wir sind bestrebt, bis Ende August noch ein bis zwei Neue zu holen, aber das wird nicht leicht." Gleiches gilt für die Partie am Samstag bei Union Mühlhausen.

Thomas Haegeler

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