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Altenburg Nobitz baut zwei Brücken neu
Region Altenburg Nobitz baut zwei Brücken neu
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04:06 05.12.2017
Baufällig ist die Brücke über die Pleiße an der Neidamühle. Jetzt wird sie abgerissen und als Fußgänger- und Radwegebrücke neu gebaut. Quelle: Mario Jahn
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Nobitz

Gewichtige Themen hatte der Nobitzer Gemeinderat auf seiner vorletzten Sitzung des Jahres kürzlich auf seiner Tagesordnung. So ging es in der rund zweistündigen öffentlichen Sitzung um Abbruch und Neubau der beim Hochwasser 2013 schwer in Mitleidenschaft gezogenen Brücken über die Pleiße an der Neidamühle sowie jene über den Katzbach in Wilchwitz. „Mit beiden Projekten befassen wir uns schon seit einigen Jahren“, so Bürgermeister Hendrik Läbe (SPD). Jetzt ist dank einstimmiger Voten in beiden Fällen der Weg frei.

Mit einer Gesamtsumme von rund 210 000 Euro schlägt die Neidabrücke am meisten ins Kontor. Die dort vorhandene Straßenbrücke aus Stahlbetonbalken stammt aus dem Jahr 1904 und war schon vor der Flut arg in die Jahre gekommen. 2013 bekam das Bauwerk den Rest. „Anfangs konnten Fußgänger diese wichtige Querung noch passieren, aber die Schäden wurden immer schlimmer, sodass wir sie vor zweieinhalb Jahren komplett dicht machen mussten“, so das Gemeindeoberhaupt.

Jetzt soll die Brücke in Bornshain zwischen Februar und Mai 2018 komplett abgerissen und dann als Fußgänger- und Radwegbrücke auf den vorhandenen Widerlagern neu errichtet werden.

Erfreulich: Die auf die Gemeinde zukommenden Kosten sind vergleichsweise gering, weil der Mammutanteil aus dem Fördertopf zur Beseitigung von Hochwasserschäden des Freistaats gedeckt wird. Von den 210 000 Euro bleiben ganze 1500 Euro an der Gemeinde hängen.

Ebenfalls recht preiswert kommt die Gemeinde die Brücke über den Katzbach in Wilchwitz. Von den avisierten knapp 200 000 Euro an Bau- wie Planungskosten muss Nobitz gut 4500 Euro tragen. Die jetzt vergebenen Planungsleitungen an ein Leipziger Ingenieurbüro sehen auch eine größere Durchlässigkeit der Brücke vor, um im Falle von Hochwasser Anstauungen zu vermeiden.

Schlussendlich stimmte der Gemeinderat mehrheitlich auch einer Übernahme des Giebaer Friedhof in die Trägerschaft der Gemeinde zu. „Die dortige Kirchgemeinde sieht sich nicht mehr in der Lage, eine ordnungsgemäße Bewirtschaftung des Friedhofes weiter zu leisten“, so Läbe. Ohnehin wird aufgrund dieser Situation schon seit einigen Jahren ein Großteil der Friedhofspflege durch den kommunalen Bauhof übernommen. „Es gehört zu den Aufgaben einer Gemeinde im Rahmen der Daseinsfürsorge, auch Friedhöfe vorzuhalten“, so der Bürgermeister. Als ländliche und territorial sehr ausgedehnte Gemeinde sei man da besonders in der Pflicht. So hat die Gemeinde schon die Friedhöfe in Lehndorf sowie Bornshain in der Trägerschaft. Jene in Mockern, Zürchau sowie Maltis stehen unter der Verantwortung der Kirche. Weitere Übernahmen durch die Gemeinde sind aktuell nicht vorgesehen.

Von Jörg Wolf

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