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Altenburg Nobitz mag es bunt und lehrreich
Region Altenburg Nobitz mag es bunt und lehrreich
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00:37 30.05.2015
Das Trafohaus in der Bachstraße soll in den nächsten Wochen besprüht werden. Quelle: Mario Jahn
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Besonderen Wert legt man in Nobitz darauf, dass die Graffitibilder eine richtige Geschichte erzählen. "Da dreht es sich beispielsweise am Ehrenhainer Bibocontainer um den Fuchs, der auch im Wappen vorkommt. Und in Klausa an dem Wartehäuschen - einem gefährlichen Straßenabschnitt - geht es um die wichtige Arbeit unserer Hilfs- und Rettungsdienste", so das Gemeindeoberhaupt.

Jetzt soll bis zu den Sommerferien auch das vom Energieversorger nicht mehr genutzte Trafohaus neben der Nobitzer Gemeindeverwaltung vom ziemlich trist anzuschauenden Zweckbau zum interessanten Geschichtenerzähler werden. "Die entsprechenden Pläne liegen bereits in der Schublade, und auch die Finanzierung ist dank zahlreicher Sponsoren weitgehend gesichert", kann Läbe berichten. Bildhaft soll dort eine für Kinder sehr lehrreiche wie wichtige Geschichte festgehalten werden. "Wir haben im Ort auch Kindergarten und Grundschule. Dort läuft schon seit geraumer Zeit das Policat-Projekt von Steffen Gründel, in dem die Kinder auf spielerische Art lernen, wie sie sich gegenüber Fremden verhalten sollen", erklärt das Gemeindeoberhaupt.

Und diese Geschichte soll in den nächsten Wochen in Bildform an die Wände in der Nobitzer Bachstraße kommen: Da wird veranschaulicht, wie beispielsweise jener Unbekannte aussieht, der nichts Gutes im Schilde führt, und wie sich Kinder richtig verhalten müssen, wenn sie von solchen Unbekannten angesprochen oder gar gelockt werden. "Die Geschichte wird sich rund um das Gebäude ziehen. Die Kinder können künftig hier sozusagen die ganze Geschichte in Bildform nacherleben und sich einprägen. Das Trafohaus wird damit sozusagen zu einem Lernobjekt", freut sich Läbe. Genutzt wird das Gebäude auch von der Gemeinde: Hier soll ein Zwischenlager für Sandsäcke eingerichtet werden, auf die die umliegenden Anwohner im Hochwasserfall schnell zugreifen können.

Übrigens: Pläne hat der Bürgermeister in Sachen ungewöhnlicher Ortsgestaltung noch einige. "Man braucht dazu nur die passenden Objekte, die gar nicht so dicht gesät sind." Aber einige Objekte hat Läbe da schon fest im Auge, wenngleich er sich da noch nicht in die Karten schauen lässt. © Kommentar

Jörg Wolf

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