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Altenburg Nobitzer Bürgermeister spendet Lehndorfer Nachwuchsbrandschützern 2000 Euro
Region Altenburg Nobitzer Bürgermeister spendet Lehndorfer Nachwuchsbrandschützern 2000 Euro
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12:13 10.11.2018
Der Nobitzer Bürgermeister Hendrik Läbe spendet 2000 Euro für die Jugendfeuerwehr. Quelle: Jörg Reuter
Lehndorf

Wenn mittwochs in Lehndorf die Jugendfeuerwehr zum Dienst zusammen kommt, ist es für ein paar Stunden vorbei mit der dörflichen Beschaulichkeit. Denn mit ihren 38 Mädchen und Jungen ist die Truppe nicht nur an ihrer Kapazitätsgrenze, die quirlige Mischung aus Kindern zwischen 6 und 17 Jahren strotzt nur so vor Lebensfreude. Was nicht zuletzt daran liegt, dass die Kids hier Freunde gefunden haben und das Betreuerteam um Jugendwartin Steffi Heidel neben der Ausbildung auch das Vereinsleben nicht zu kurz kommen lässt.

2000 Euro außer der Reihe

Und genau dafür hat jetzt der Nobitzer Bürgermeister Hendrik Läbe (SPD) 2000 Euro gespendet. Anlässlich seines 50. Geburtstags am 9. Oktober hatte er die Gratulanten gebeten, anstatt Geschenken etwas für die Nachwuchsbrandschützer zu geben. „Ich möchte mich noch einmal bei allen dafür bedanken, dass eine so tolle Summe zusammengekommen ist“, erklärte er am Mittwoch bei der symbolischen Scheck-Übergabe in Lehndorf. Für die Jugendwehr habe er sich entschieden, weil ihm die Truppe sehr am Herzen liege und natürlich Geld außer der Reihe immer gut gebrauchen kann.

„Zum Beispiel für das Thüringer Winterlager der Jugendwehren im November 2019 in Oberhof, unser Herbstfest oder den Fasching“, zählt Steffi Heidel einige Beispiele auf. Gemeinsame Erlebnisse seien neben einer guten Ausbildung einer wichtiger Faktor zum Funktionieren einer Wehr, ist sich die Jugendwartin sicher. „Das gilt für die Erwachsen wie die Kinder. Je besser sich die Kameraden kennen, umso besser arbeiten sie im Ernstfall auch zusammen. Das hat sich schon oft bewährt“, erklärt sie.

Die Truppe wächst in Lehndorf zusammen

Darüber hinaus schweiße das auch die zahlreichen Ortsteile der Gemeinde zusammen, plaudert sie weiter, während sich die Kinder nach dem Fototermin in ihrer Ausbildungsstunde diesmal mit dem Thema erste Hilfe befassen. „Wir sind inzwischen die Jugendwehr von Nobitz und nicht mehr die von Ehrenhain, Lehndorf, Wilchwitz und so weiter“, sagt Heidel. Vor allem aus praktischen Überlegungen waren vor einigen Jahren die Jugendwehren der Gemeinde Nobitz in Lehndorf zusammengelegt worden. Zum einen, um die Kräfte besser einteilen zu können. „Es lässt sich zentral einfach besser organisieren und es ist dann auch zu verkraften, wenn ein Betreuer mal nicht kann, im Urlaub oder krank ist.“

Außerdem wurde der Standort Lehndorf seinerzeit gewählt, weil es hier die mit Abstand besten Räumlichkeiten gab und gibt. „Inzwischen sind wir aber leider praktisch an der Grenze des Möglichen. Der Platz war eigentlich für 36 Kinder gedacht, jetzt sind wir schon 38“, erklärt Steffi Heidel und berichtet, dass sie schon lange keine Werbung mehr machen muss, um Kinder für die Jugendwehr zu begeistern. Das laufe inzwischen über Mund-zu-Mund-Propaganda. „Das Schöne ist, wir haben dadurch alle Altersklassen in der Jugendwehr vertreten“, freut sich die Jugendwartin über den Zuspruch.

Von Jörg Reuter

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