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Altenburg Nobitzer Vermögenshaushalt soll sich 2018 fast verdoppeln
Region Altenburg Nobitzer Vermögenshaushalt soll sich 2018 fast verdoppeln
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18:09 29.06.2017
Am kommenden Mittwoch soll in Nobitz der Haushalt beschlossen werden. Quelle: dpa
Nobitz

Kommenden Mittwoch müssen die Nobitzer Gemeinderäte nochmals zusätzlich ran. Dann soll der Doppelhaushalt für die Jahre 2017 und 2018 für die größte Landgemeinde des Altenburger Landes verabschiedet werden.

„Die Anregung zu so einem Doppeletat kam aus der Verwaltung. Wir bekommen angesichts der zahlreich anstehenden Projekte damit mehr Planungssicherheit und zum anderen entlasten wir damit auch die neue Kämmerin sowie Bauamtsleiterin, die ab 1. Oktober ihren Dienst in der Verwaltung antreten sollen. Dann können sie sich einarbeiten und müssen nicht gleich die Vorbereitungen für den Haushalt 2018 starten“, begründete Bürgermeister Hendrik Läbe (SPD) auf der jüngsten Gemeinderatssitzung am vergangenen Mittwoch.

Dass man in Sachen Etat jetzt so auf das Tempo drückt, um ihn noch im Juli beschließen zu können, hat vor allem zwei Gründe: „Im Vorjahr hatten wir überhaupt keinen Haushalt und auch aktuell ist die Zeit schon weit fortgeschritten.“

Erstellt wird das Zahlenwerk von einem externen Fachmann, da die Kämmerei derzeit noch führungslos ist. „Wir liegen in den letzten Zügen und bekommen das bis Mittwoch hin“, gibt sich das Gemeindeoberhaupt optimistisch.

Einige Eckdaten wurden schon vorab bekannt: Für dieses Jahr plant Nobitz mit einem Verwaltungshaushalt von knapp 8,5 Millionen Euro, 2018 mit reichlich 9,1 Millionen Euro. Noch größer soll der Sprung im Vermögenshaushalt ausfallen, der 2017 knapp 2,4 Millionen Euro umfassen soll und im kommenden Jahr sogar fast 4,5 Millionen Euro. Beinahe so viel, wie Altenburg für 2018 im Vermögenshaushalt stehen hat. „Das ist auch der Tatsache geschuldet, dass in der Gemeinde noch zahlreiche Projekte zur Beseitigung von Hochwasserschäden abzuarbeiten sind, für die entsprechende Fördermittel fließen“, so Läbe.

Die anstehende Gebietsreform, im konkreten Nobitzer Fall der Beitritt des Wieratals, spielt in dem Etat indes keinerlei Rolle. „Weil sich Göpfersdorf weiterhin gegen ein freiwilliges Zusammengehen ausspricht, ist die nur bei Einstimmigkeit mögliche Gebietsreform zum 1. Januar 2018 nicht möglich. Die kommt jetzt wohl nicht vor dem 1. Januar 2019“, so Läbe.

Von Jörg Wolf

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