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Altenburg OB-Kandidat Neumann stellt Wahlprogramm vor
Region Altenburg OB-Kandidat Neumann stellt Wahlprogramm vor
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16:14 12.03.2018
Der CDU-Kandidat für das Amt des Altenburger Oberbürgermeisters, André Neumann. Quelle: Mario Jahn
Altenburg

Der CDU-Kandidat für das Amt des Altenburger Oberbürgermeisters, André Neumann, hat den ersten Teil seines Wahlprogrammes vorgestellt. Demnach legt der 40-Jährige großen Wert auf die Bereitstellung sowohl von Bau- als auch von modernen Wohnflächen. Für Bereiche der historischen Innenstadt will Neumann die aus seiner Sicht längst fälligen Quartierskonzepte entstehen lassen. Um bessere Voraussetzungen für individuellen Wohnungsbau zu schaffen, sieht der Oberbürgermeisterkandidat auch in der Zusammenarbeit mit den Umlandgemeinden eine große Chance. Außerdem gelte es, eine enge Kooperation mit den Gartenvereinen anzustreben, erklärt Neumann in einer Pressemitteilung. Ein Leerstandsmanagement soll zusätzliche Bauflächen schaffen. Die Maßnahmen sollen von einer Marketingkampagne begleitet werden. Neumann strebt dafür eine Zusammenarbeit mit dem Landkreis an.

Die komplette Pressemitteilung von André Neumann lesen Sie hier:

Altenburg braucht Zuzug, nur so kann die Skatstadt auch weiter lebens- und liebenswert für seine Bewohner sein. Ein wichtiges Mittel dafür ist die Bereitstellung sowohl von Bau- als auch von modernen Wohnflächen. Schon jetzt profitieren zahlreiche Städte im Umfeld von Leipzig vom Wachstum in der Region. Hohe Immobilienpreise lassen immer mehr Großstädter in die Regionen abwandern. „Allein die direkte Anbin­dung Altenburgs an Leipzig, an Zwickau, den Flughafen Leipzig-Halle und auch an die Saalestadt selbst machen Altenburg und das Altenburger Land als Wohnstandort interessant. Hinzu kommen weiche Standortfaktoren wie Theater, Museen, staatliche und private Schulen, ein grünes Umfeld sowie Sport und Erholungsmöglichkeiten“, meint dazu Oberbürgermeisterkandidat André Neumann.

In einem Konzept hat der 40-Jährige jetzt konkrete Pläne für Altenburg vorgestellt. Für Bereiche der historischen Innenstadt will Neumann die längst fälligen sogenannten Quartierskonzepte entstehen lassen. Diese bilden eine Grund­lage, um historische ungenutzte Bausubstanz einer modernen und zeitgemäßen Sanierung zuzuführen. Diese Konzepte ermöglichen vor allem Entwicklungen hinter den Häusern. Bei einer Sanierung sind dann Stell- und Spielplätze, Balkone oder kleine grüne Oasen denkbar. „Erst wenn wir als Stadt diese Hausaufgabe gemacht haben, wird in vielen Fällen für private Besitzer von Häusern eine Sanierung lukrativ“, erläutert André Neumann.

Ein weiterer wichtiger Baustein in Neumanns Konzept ist die Schaffung von Flächen für den individuellen Wohnungsbau. Hier sieht der Oberbürgermeisterkandidat auch in der Zusammenarbeit mit den Umlandgemeinden eine große Chance. „Das Altenburger Land bietet mit historischen Fachwerkhäusern oder Bauernhöfen einen einmaligen Lebensraum für all jene, die der Großstadt den Rücken kehren wollen. Vom Zuzug in den Landkreis profitiert auch die Kreisstadt. Deshalb müssen alle Gemeinden an einem Strang ziehen“, ist sich André Neumann sicher.

Doch auch in Altenburg müssen mehr Flächen für Eigenheime geschaffen werden. Hier gilt es, eine enge Kooperation mit den Gartenvereinen anzustreben. Ein aktives Leerstandsmanagement soll zusätzliche Bauflächen schaffen. Dabei soll aber kein Kleingärtner sein Hobby aufgeben müssen.

„Damit Altenburg und die Region als Wohnstandort funktionieren, ist der Breitbandausbau ebenso wichtig, wie eine schnelle und unkomplizierte Baugenehmigung“, erkennt Neumann als wichtige Aufgaben.

Diese Maßnahmen müssen von einer Marketingkampagne begleitet werden. Neumann strebt dafür eine enge Kooperation mit dem Landkreis an. „Gemeinsam können wir alle modernen Wohnbedürf­nisse abdecken. Vom Bauernhof über das moderne Eigenheim bis hin zur historisch liebevoll sanier­ten Altbauwohnung findet sich in Altenburg und dem Altenburger Land alles, was derzeit im Trend liegt. Das müssen wir gemeinsam viel stärker kommunizieren“, meint André Neumann dazu.

Die Chancen für das Konzept des Oberbürgermeisterkandidaten stehen nicht schlecht. Schon längst ist in Leipzig und dem näheren Umland Wohneigentum kaum mehr bezahlbar. Um rund 100.000 Einwohner prognostiziert man das Wachstum um die sächsische Metropole in den nächsten Jahren.

Neumann, der derzeit als Personalchef bei Volkswagen in Leipzig arbeitet, weiß sehr wohl um dieses Problem. „Mit allen weichen Standortfaktoren und der hervorragenden Anbindung über die S-Bahn Mitteldeutschland muss Altenburg der Motor für einen Zuzug im gesamten Landkreis werden“, erklärt André Neumann abschließend.

Von OVZ

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