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Altenburg OB-Kandidat der CDU stellt Wahlprogramm vor
Region Altenburg OB-Kandidat der CDU stellt Wahlprogramm vor
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19:52 16.02.2012
André Neumann
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Altenburg

"Programm- und Handlungsrahmen 2012 bis 2018" ist das mehrseitige Papier überschrieben, das von Bürgerbeteiligung über Wirtschafts- und Finanzpolitik, Verkehrskonzept, Umwelt und Stadtentwicklung bis hin zu einem Wohlfühlfaktor reicht, den nach Meinung des 34-Jährigen eine Stadt wie Altenburg vor allem auszeichnen müsse. "Aus diesem Programm ist für den Wähler klar ersichtlich, was er bekommt, wenn er mich wählt", so Neumann, der - im Spiel mit der ersten Silbe seines Nachnamens - ein neues Kapitel für Altenburg aufschlagen will.

"Denn derzeit wird im Rathaus nicht so Politik gemacht, wie ich es vorhabe." Der CDU-Kandidat wirft Amtsinhaber Michael Wolf (SPD) einen autoritären Führungsstil vor, fordert mehr Bürgerbeteiligung bei wichtigen Entscheidungen, könnte sich vielleicht sogar einen Bürgerhaushalt vorstellen und ist überzeugt, dass Wirtschaftsförderung Chefsache sein müsse - um nur einige wenige Beispiele zu nennen.

Die wirklich knackigen Aussagen in der Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner kamen auf der gestrigen Pressekonferenz indes von Christoph Zippel, sowohl in der Stadtratsfraktion als auch im Stadtverband Neumanns Vize. Er machte klar, dass es für die CDU im Kampf um das Rathaus nur einen ernst zu nehmenden Gegner gebe - Amtsinhaber Michael Wolf. "Die beiden anderen haben für uns keine Bedeutung", so Zippel. Peter Müller (Pro Altenburg) sei ein Einzelkämpfer und schon dessen Programm eine Bankrott-Erklärung. Dem Bewerber von den Linken käme ohnehin nur die Funktion eines Zählkandidaten zu.

In der Auseinandersetzung mit Wolf fuhr Zippel sogleich starke Geschütze auf: "Die Stadtverwaltung liegt am Boden, die Wirtschaftsförderung schläft, das autobahnfreie Altenburg ist isoliert und weg vom Schuss." Außerdem habe Wolf kein Programm und keine Visionen, sondern vertraue lediglich auf seinen Amtsbonus. Daher sei André Neumann der richtige Kandidat zur richtigen Zeit, sagte Zippel und setzte noch einen drauf: "Während die anderen lediglich das Erreichen der Stichwahl als Ziel ausgeben, wollen wir die Wahl gewinnen."

Auf dem Weg dorthin gibt es neben dem Programm noch zwei weitere Säulen des Wahlkampfes der CDU. So starten am 6. März sogenannte Bürgerstunden, die Neumann in alle zehn Altenburger Stadtteile zu Gesprächen mit den Bürgern führen sollen. Und es gibt einen, vor allem den Erwartungen junger Wähler entsprechenden Internetauftritt. Ellen Paul

www.andreneumann-altenburg.de

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