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OB-Wahl am 22. April: Peter Müller wirft seinen Hut in den Ring

OB-Wahl am 22. April: Peter Müller wirft seinen Hut in den Ring

Erwartet wurde sie seit langem von vielen - die Kandidatur von Peter Müller für das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Altenburg. Seit gestern ist es kein Geheimnis mehr. "Ja, ich bin dazu bereit und werfe meinen Hut in den Ring", bestätigte der stadtbekannte Friseurmeister, der seit 1999 im Altenburger Stadtrat sitzt, auf OVZ-Anfrage.

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Peter Müller

Altenburg. Eine Nominierung durch den erst Ende 2011 gegründeten Verein Pro Altenburg stehe zwar noch aus, doch er habe sich jetzt endgültig entschieden, die Kandidatur zu wagen.

Den Ausschlag habe am Ende die Überzeugung gegeben, dass zwölf Jahre in einem Amt genug sind, und der Wechsel an der Rathaus-Spitze daher dringend angezeigt sei. "Außerdem braucht die Stadt eine basisdemokratische Alternative. Die habe ich in Pro Altenburg gefunden. Und genauso parteiunabhängig will ich als OB-Kandidat in den Wahlkampf ziehen", so Müller.

Die politische Karriere des 59-Jährigen begann spät, verlief dafür um so steiler. 1999 errang er auf der CDU-Liste zum ersten Mal ein Stadtrats-Mandat, brachte es in kurzer Zeit bis zum Fraktionschef sowie stellvertretenden Parteivorsitzenden in Stadt und Landkreis. Schon zur OB-Wahl 2006 wurde er einmal als Kandidat gehandelt. Doch die Christdemokraten entschieden sich für Stephan Riechel, der freilich noch vor der Wahl hinschmiss.

Danach gestaltete sich das Verhältnis zwischen Partei und Fraktionschef immer schwieriger. Und das, obwohl die Christdemokraten mit Peter Müller ein Zugpferd im Stall hatten. Er bekam zur Kommunalwahl 2009 nach OB Michael Wolf (SPD) die meisten Stimmen eines Kandidaten und machte die CDU im Stadtrat erst stark.

Im vergangenen Jahr kam es dann zum endgültigen Bruch, als sich eine Findungskommission für den Stadtverbandschef André Neumann als OB-Kandidaten entschied. Müller legte alle Ämter nieder, trat aus der Partei aus und ging mit der Initiative Pro Altenburg neue Wege - erst mit der Fraktion und seit Kurzem auch mit dem gleichnamigen Verein.

Nach Wolf und Neumann wäre Müller der dritte Kandidat für die Wahl am 22. April. Ellen Paul

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