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Altenburg OB will für Entwicklung der Stadt noch mehr Strahlkraft des legendären Kaisers nutzen
Region Altenburg OB will für Entwicklung der Stadt noch mehr Strahlkraft des legendären Kaisers nutzen
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17:07 27.02.2019
Oberbürgermeister André Neumann (CDU) will die Bedeutung von Barbarossa noch mehr für Altenburg nutzen. Quelle: Mario Jahn
Altenburg

Anlässlich ihres vierjährigen Bestehens hat Altenburgs Oberbürgermeister André Neumann (CDU) das Wirken der Barbarossa-Stiftung gewürdigt. Die Stadt Altenburg sei für das besondere Engagement des Vorstands, des Kuratoriums, Stifter sowie Unterstützer sehr dankbar, sagte er auf einer Festsitzung am Dienstagabend im Schloss. Ihm als Oberbürgermeister sei wichtig, dass die Stiftung versucht, die sich bietenden vielseitigen Betätigungsfelder zur Schaffung eines Lern- und Erinnerungsortes – von der wissenschaftlich-historischen Erforschung, über bildungspolitische Angebote oder öffentliche Vorträge und Veranstaltungen bis hin zur Errichtung eines Museums – zu nutzen.

Altenburger überzeugen

„Nach meiner festen Überzeugung ist es gerade dieser Ansatz, mit dem es gelingen kann, identifikationsstiftende Wirkung für die Altenburgerinnen und Altenburger zu erzeugen sowie Schritt für Schritt dem Ziel ein Stück näher zu kommen“, sagte Neumann.

Manch einer möge sich fragen, warum sich Altenburg nach den Bezeichnungen „Residenzstadt“ oder „Skatstadt“ wieder mit einer neuen Zuschreibung, der „Barbarossastadt“ positionieren will. Hier gehe es darum, „die besondere Bedeutung, die Kaiser Friedrich I. für die Stadt und ihre Entwicklung hatte, dazu zu nutzen, Impulse zu setzen, die besondere Strahlkraft des Namens Barbarossa – gerade auch im europäischen Kontext – zu nutzen sowie sich nicht zuletzt auf den Einfluss dieser wichtigen historischen Figur für unsere Stadt und unsere Region zu besinnen und daraus auch ein neues Selbstbewusstsein zu generieren“, betonte der OB.

Potenzial für Altenburg nutzen

Diese historische Figur Barbarossas, sein Einfluss auf die städtische Entwicklung und sein kulturelles Erbe im europäischen Rahmen seien wesentliche Möglichkeiten, die entwicklungsfähige strategische Position Altenburgs auszubauen und der Stadt die Bedeutung zurückzugeben, die Kaiser Barbarossa ihr zugedacht habe.

Von Jens Rosenkranz

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