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Altenburg OVZ-Interview mit ZFC-Präsidenten Hubert Wolf über die Krise im Verein
Region Altenburg OVZ-Interview mit ZFC-Präsidenten Hubert Wolf über die Krise im Verein
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21:58 25.11.2011
Hubert Wolf

Die OVZ sprach mit ZFC-Präsident Hubert Wolf über mögliche Ursachen der Krise und Reaktionen.

OVZ: Der ZFC steckt in einer Krise?

Hubert Wolf: Mit Abstufungen kann man das schon sagen. Beim Spiel gegen Halberstadt haben wir bezüglich der Teamleistung ja schon einen Quantensprung hin zum Guten erlebt. Aber in den drei Partien davor wurde eine schwache Leistung abgeliefert. Das Spiel gegen den Berliner AK war da der Gipfel. Man hat den Eindruck, im Team hat sich der Schlendrian eingeschlichen und es wurde nur halbherzig agiert.

Da findet ein Präsident doch sicher passende Worte?

Sogar sehr deutlich bin ich schon nach dem Spiel gegen Berlin geworden. Da fielen auch von mir harte Worte. Offensichtlich musste mancher Akteur nochmals daran erinnert werden, dass er nicht zum Selbstzweck auf dem Rasen steht. Vielmehr spielen sie vor allem für die Zuschauer. Die sollen begeistert werden und mit Siegen auch Glücksmomente erleben.

Reichen da nur Worte?

Die Spieler ärgern sich über Misserfolge doch selber sehr. Wie übrigens wohl auch die Fans, die Betreuer und das Präsidium. Bei den Spielern kommt noch dazu, dass die Erfolgslosigkeit richtig ans Geld geht. Keine Punkte, keine Prämien, so einfach ist das.

Kann man Sonntag gegen Wolfsburgs Reserve nun auf Besserung hoffen?

Die spielerische Leistung gegen Halberstadt war ja schon eine Steigerung. Ich gehe davon aus, dass wir morgen einen besseren ZFC erleben werden. Wir hatten ja in jeder Regionalligasaison in so einem Loch gesteckt, als wir mehrere Partien in Folge verloren. Dann kam jedoch immer nach einem Donnerwetter eine deutliche Steigerung und es ging wieder aufwärts. Die erhofften Punkte folgten. Genauso einen Verlauf aus der Krise scheinen wir diesmal zu haben. Hoffen wir jedenfalls.

Was aber passiert, wenn sich die Leistungssteigerung gegen Halberstadt doch als Eintagsfliege entpuppt?

Dann werden wir sehr konsequent reagieren. Das habe ich den Spielern auch so deutlich gesagt. Sicher stehen sie unter einer besonderen Belastung, indem sie für den ZFC Fußball spielen, aber parallel noch arbeiten gehen müssen. Das wusste allerdings jeder, bevor er zu uns kam. Alle haben das auch akzeptiert. Wer diese Belastungen nicht schultern kann oder will, der kann bei uns nicht spielen. Wenn einer ein-, vielleicht auch zweimal durchhängt, akzeptieren wir das und das Publikum sicher auch. Ich sage es nochmals klar: Wir erwarten, dass jetzt alle den Schalter umlegen und sich straffen.

Interview:

Jörg Wolf

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