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Altenburg Oberliga-Handballerinnen verpasst Überraschung und müssen Schrecksekunde verkraften
Region Altenburg Oberliga-Handballerinnen verpasst Überraschung und müssen Schrecksekunde verkraften
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20:24 16.10.2013
Peggy Biele (M.) und die Aufbau-Frauen kämpfen mit aller Macht gegen den HC Sachsen, am Ende reicht es aber nicht. Quelle: Mario Jahn

Der Coach erlebte Teile des großen Kampfes gegen den favorisierten Drittliga-Absteiger aber nicht mehr in der Halle, weil er noch vor der Halbzeit mit Nasenbluten ins Krankenhaus gebracht werden musste. Sein Team steht nun auf dem achten Tabellenplatz.

Die Altenburgerinnen zeigten sich von Beginn an hochmotiviert, arbeiteten engagiert im Abwehrverband und kamen in den ersten zehn Minuten vor allem über Kapitän Lucie Brunova zu Torerfolgen. Bereits zu diesem Zeitpunkt wurde deutlich, dass die Schmach der Auswärtsklatsche beim THC Erfurt (34:19) bestens verarbeitet wurde. Die Friedrich-Sieben lieferte den Gästen einen starken Kampf, bejubelte jede erfolgreiche Aktion und peitschte sich damit nach vorn. Logische Konsequenz: Altenburg gestaltete das Spiel offen, nahm die Fäden selbst in die Hand und vermittelte dem Publikum, dass man gewillt war, etwas Zählbares herauszuholen. Bis zum Pausenpfiff (13:14) schien daran auch keiner einen Zweifel zu haben.

Doch dann gab es eine Schrecksekunde neben dem Spielfeld. Chefcoach Friedrich musste wegen akuten Nasenblutens mit dem Rettungswagen abgeholt und direkt ins Krankenhaus gebracht werden, wo er am in der Nacht auf Montag operiert wurde. Er befindet sich inzwischen auf dem Weg der Besserung. Von einer normalen Halbzeitansprache konnte danach keine Rede sein.

Nichtsdestotrotz kam das Team mit einer Jetzt-erst-Recht-Mentalität auf die Platte. Dementsprechend setzten Brunova, Dietrich, Holz und Co. die Vorgaben von Co-Trainer Sascha Beier auch in der zweiten Hälfte um. Bis zur 50. Minute konnte die Mannschaft Paroli bieten und durch eine gute Abwehrleistung das Spiel offen halten. Danach schienen die Kräfte für diese enorme kämpferische Leistung jedoch aufgebraucht: Technische Fehler häuften sich, Unkonzentriertheiten schlichen sich ein und auch im Abschluss blieben hochkarätige Chancen ungenutzt. Diese Situation nutzten die Gäste aus Sachsen dann für einen Zwischenspurt, den die Aufbau-Frauen nicht wieder wettmachen konnten.

Trotz einer geschlossenen Mannschaftsleistung fehlte am Ende das entscheidende Quäntchen gegen den Drittliga-Absteiger. Festzuhalten bleibt jedoch, dass sich die Friedrich-Truppe vor heimischem Publikum hochengagiert und kampfbereit zeigte. Genau an diese Einstellung will das Team am Sonnabend in Seehausen (15:30 Uhr) anknüpfen. Und die Vorzeichen stehen gut, hat man doch gegen jenes Team seine ersten beiden Pluspunkte eingefahren (27:2).

Aufbau: Keller, Wippich, Wodrich, Dietrich (4), Dittrich, Lange, Brunova (11/1), Biele (2/1), Luttkus (1), Mahnstein (2), Herziger (1), Lingk, Hoffmann, Holz (4).

Annekathrin Rudolph

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