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Altenburg Oberliga-Team der Aufbau-Handballerinnen bricht auseinander
Region Altenburg Oberliga-Team der Aufbau-Handballerinnen bricht auseinander
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20:26 04.04.2013

Denn diese bestreiten gegen den TSV Haldensleben (18 Uhr) ihr letztes Saison-Heimspiel in der aktuellen Formation. Neben den beiden Trainern Michael Zita und Christian Vincenz verabschieden sich sieben Spielerinnen Ende Mai aus Altenburg.

Sterben wird dabei niemand. Allerdings trägt Aufbau die Idee zu Grabe, kurz- bis mittelfristig Profi-Handball in der Skatstadt zu etablieren. Die Vision vom Aufstieg in die dritte Liga des Ende November 2012 verstorbenen Machers Lutz Härtel erwies sich als nicht umsetzbar. "Das wäre wirtschaftlich nicht darstellbar gewesen, die sportlichen und finanziellen Ziele haben nicht zusammengepasst", sagt Sten Wagner (36), der den Verein interimsweise führt.

Folglich entschieden sich Vivien Walzel, Sarah Schaaf, Anne Große, Anja Friedrich, Franziska Greiner und Franziska Keller dafür, ihren Coaches nach Markranstädt zu folgen. Zudem zieht es Lisa Zimmermann nach Oschatz. Mit dem Auseinanderbrechen des Teams gehen bei Aufbau die Lichter aber keineswegs aus. "Die Handball-Abteilung will auch nächste Saison mit 14 Teams im Spielbetrieb bleiben, wobei die Frauen weiter Oberliga spielen", erklärt Wagner. Mit Volker Friedrich, der bislang die zweite Mannschaft trainiert, stehe dafür auch ein neuer Coach bereit. "Es wird ein Konsolidierungsjahr und da kann das Ziel nicht Rang eins lauten, sondern eher Klassenerhalt oder ein Mittelfeldplatz."

Um das zu schaffen, setzt Aufbau auf die verbleibenden Spielerinnen, hat auch von den drei Tschechinnen Lucie Dorotikova, Jana Foksova und Lucie Mrozkova bereits positive Signale erhalten. "Noch ist zwar nichts unterschrieben, aber wir gehen davon aus, dass sie bleiben", sagt Jörg Rudolph (52), der seit Härtels Tod zusammen mit Olaf Schmidt die Geschicke der Handball-Abteilung in die Hand genommen hat. "Die Gespräche sind von beiden Seiten positiv verlaufen, sodass es jetzt gilt, nur noch letzte Vertragsdetails zu klären." Abgesehen davon dürfte die nach einem Zerwürfnis mit Zita nur noch im Reserve-Team aktive Franziska Holz unter Friedrich wieder den Weg in die Oberliga finden.

Daneben will Aufbau den Nachwuchs stärker einbinden. Dabei käme der mögliche Aufstieg der zweiten Frauenmannschaft gerade recht. "Das würde gut ins Konzept passen", bestätigt Rudolph. "Schließlich trägt unsere Jugendarbeit Früchte und es gilt, junge Spielerinnen an den Kader der ersten Mannschaft heranzuführen." Dafür sei es wichtig, dass sie auf einem gewissen Leistungsniveau spielen. "Zudem würde uns die Thüringenliga auch weniger kosten, weil die Wege kürzer sind als in der Landesliga."

Mit einem Sieg über den einzigen verbliebenen Verfolger, den zweitplatzierten VfB Mühlhausen, der morgen im Goldenen Pflug gastiert (16 Uhr), kann der ungeschlagene Spitzenreiter die Sektkorken schon mal eine Viertel-Drehung lockern. Denn damit wäre der Friedrich-Sieben der Aufstieg nur noch theoretisch zu nehmen.

Nicht weniger unter Druck stehen die Thüringenliga-Männer, die das Überraschungsteam vom SV Behringen/Sonneborn empfangen (20 Uhr). Die Schützlinge von Trainer Lothar Doering müssen endlich wieder gewinnen, um sich wichtige Punkte gegen den Abstieg zu sichern. Vier Zähler dürften für den Klassenerhalt noch nötig sein. Es verspricht also, ein heißer Spieltag zu werden, voll von Wehmut und spannenden Entscheidungen.

haeg/L.P.

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