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Altenburg Öko-Bau-Messe im Pflug
Region Altenburg Öko-Bau-Messe im Pflug
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18:44 08.03.2015

Denn nach 2012 trommelte die VR-Bank Altenburger Land nun zum zweiten Mal etwa 30 regionale Handwerksbetriebe und Baudienstleister zur Öko-Bau-Messe zusammen.

Häuslebauer oder Besitzer einer Immobilie, Privatpersonen, Unternehmer oder Vertreter aus den Kommunen konnten sich in Gesprächen an den Messeständen vor allem über die energetische Sanierung einer Immobilie oder die Errichtung von Anlagen beziehungsweise die Beteiligung an Projekten alternativer Energieerzeugung informieren. Hilfe bei der Planung und Finanzierung solcher Bauvorhaben versprach selbstredend der Veranstalter. "Wir haben ein aus Handwerks- und Baubetrieben bestehendes weites Netzwerk und sehen, dass die Nachfrage in Sachen energiebewusstes und ökologisches Bauen und Sanieren hoch ist. Wir wollten eine Plattform schaffen, auf der dieses Thema kompakt dargestellt werden kann", erklärte VR-Bank-Marketingmitarbeiterin Silvia Annecke.

Besonders der Vortrag von Gastredner Timo Leukefeld, Experte für energetisches Wohnen in der Zukunft, dürfte für viele Hörer aufschlussreich gewesen sein. Er erläuterte, dass "Energie intelligent verschwenden" kein Widerspruch an sich sei, sondern es darum gehe, Energiekosten zu senken, um sorgloser beim Verbrauchen von Energie sein zu können. Zugleich zeigte der junge Professor, dass die viel gepriesene und zumindest zum Teil staatlich geförderte Luftwärmepumpe nicht zum Sparen von Energiekosten taugt und vielmehr die "teuerste Heizung der Zukunft" sei. "Die Energie ist quasi zur falschen Zeit am falschen Ort", meint Leukefeld und sagte: "Im Sommer kann man eine Elektrogeräteparty feiern, weil ein Überschuss an Energie vorhanden ist, und im Winter muss auf teuren Sonderpreisstrom zurückgegriffen werden." Denn umso kälter es draußen werde, desto weniger flukturierende erneuerbare Energie, sprich Sonne, Wind und fließendes Wasser, gebe es. Und davon "lebe" die Wärmepumpe. Das herrschende Problem sei demnach die fehlende Möglichkeit, so Leukefeld, die überschüssige Energie aus den Sommermonaten für den Winter zu speichern. Im Moment sei eine Gasversorgung gekoppelt mit Energiegewinnung aus Sonnenwärme am effizientesten. Nichtdestotrotz müsse jedes Haus für sich betrachtet und nach individuellen Energiesparpotentialen gesucht werden.

So viel Fachgespräch war nicht jedermanns Sache. So beschäftigte sich der kleine Kenny lieber mit handfesten Dingen wie den Baumaschinen der Firma Otema aus Grimma. Während sich Mutter Heike Sprungala am Messestand informierte, nutzte der Dreikäsehoch die Gelegenheit und übte mit dem Kinderbagger das Schaufeln.

Anja Macheleid

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