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Altenburg Offenburger staunen: Viel hat sich in Altenburg verändert
Region Altenburg Offenburger staunen: Viel hat sich in Altenburg verändert
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20:15 07.10.2015
Altenburgs Oberbürgermeister Michael Wolf empfängt die Offenburger Delegation unter Leitung seiner Amtskollegin Edith Schreiner (7.v.l.). Foto: Klaus Peschel Quelle: Klaus Peschel
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Altenburg

. Ihr gehörten Stadträte, Mitarbeiter der Verwaltung und Mitglieder des Bürgervereins "Die Brücke" an. Letzterer hält die Kontakte zu allen Offenburger Partnerstädten am Leben.

"Städtepartnerschaften werden von den Bürgern getragen, es geht dabei um die Begegnung von Menschen, nicht um die Begegnung von Verwaltungen", sagte Edith Schreiner. Die CDU-Politikerin ist seit Ende 2002 Oberbürgermeisterin von Offenburg. Mit ihrem Altenburger Amtskollegen Michael Wolf (SPD) ist sie per Du. Herzlich war der Empfang am Freitagnachmittag, als die Delegation im Rathaussaal begrüßt wurde.

Sieben Jahre ist es her, seit zum letzten Mal eine offizielle Abordnung aus Offenburg in der Skatstadt weilte. 2008 pflanzten Edith Schreiner und Michael Wolf im Schlossgarten gemeinsam einen Apfelbaum. Grund war das 20-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen der Stadt im Westen Baden-Württembergs und der Kommune im Osten Thüringens. Denn wie wurde bereits 1988, also noch zu DDR-Zeiten ins Leben gerufen. Michael Wolf sagte, dass es in den vergangenen Jahren viele Begegnungen zwischen Bürgern und Vereinen aus beiden Städten gegeben habe, so ein Treffen in "großer Truppe" müsse man aber wieder einmal aktivieren. Die meisten der Gäste aus Offenburg waren nicht zum ersten Mal hier. "Deshalb wollen wir Dinge zeigen, die Sie noch nicht kennen", so Wolf.

Es begann am Freitag nach der Begrüßung mit einem Rundgang durch die Altenburger Altstadt, wo die Offenburger nicht schlecht über den veränderten Markt staunten. Der Sonnabend, der Tag der deutschen Einheit, wurde für die Gäste ein Fest der Sinne. Es gab sowohl etwas für die Augen, als auch für den Gaumen. Der Tag begann mit einer Besichtigung der Käserei in Hartha. "Dort entsteht der echte Altenburger Ziegenkäse. Sie werden ihn schmecken und sehen, wie er verpackt ist. Dann kaufen Sie nicht den falschen Altenburger Ziegenkäse, den, der aus Sachsen kommt", lachte Michael Wolf. Das Mittagessen gab es an der Lumpziger Bockwindmühle. Mutzbraten wurde kredenzt und Altenburger Bier. Und der Chef des Kreisbauernverbandes Altenburger Land, Berndt Apel, erklärte nicht nur die Tracht des Malchers, sondern verriet auch das Geheimnis dieses besonderen Bratens.

Die nächsten Stationen waren die Roten Spitzen in Altenburg. Von dort ging es zum Weingut Würchwitz über die Kreisgrenze hinaus. Am Abend traf man sich zum Essen im Teehaus. Bevor die Offenburger am Sonntag wieder die Heimreise antraten, stand am Vormittag noch die Besichtigung des aufwendig sanierten Herrenhauses in Oberzetzscha auf dem Programm. © Kommentar

Klaus Peschel

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