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Altenburg Ohne Glanz und Siege: ZFC scheidet bei Hallenturnier in Leipzig in der Vorrunde aus
Region Altenburg Ohne Glanz und Siege: ZFC scheidet bei Hallenturnier in Leipzig in der Vorrunde aus
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19:09 08.01.2013
Lange Gesichter beim ZFC: Nach zwei Niederlagen gegen Liga-Konkurrenten war für die Meuselwitzer in der Messestadt schon Endstation. Quelle: Christian Nitsche

Von Steffen Enigk und Jörg Wolf

"Gespielt haben wir gar nicht so schlecht", schätzte der Meuselwitzer Trainer Holm Pinder ein. "Aber wenn man gleich dreimal eine Führung aus der Hand gibt, ist das eigene Dummheit", konstatierte der 41-Jährige mit Blick auf die beiden ersten Vorrundenpartien, die gegen den VFC Plauen mit 1:2 beziehungsweise gegen Carl Zeiss Jena mit 2:3 verlorengingen. "Dabei hatten wir durchaus sehr erfahrene Leute mit", sagte Pinder und meinte etwa Frank Müller, Daniel Ferl, Sebastian Albert und Andreas Luck.

Aber bei den Meuselwitzern zeigte sich ein altes Leiden, das auch im Ligaalltag fast immer grassiert und auch bei den Turnieren in Erfurt sowie in Altenburg offenbar wurde. "Wir brauchen zu viele Gelegenheiten, um Tore zu erzielen. Und dann fangen wir durch Fehler auch noch richtig billige Gegentore, was nicht passieren darf", grantelte der Coach nach dem Kurzauftritt in Leipzig. Zwar holten Pinders Mannen in der letzten Vorrunden-Partie noch ein achtbares 2:2 gegen den späteren Turniersieger Oberhausen. Aber diese Partie hatte nur noch statistischen Wert.

"Ziel war das Halbfinale. Wenn man tagsüber arbeiten geht, dann trainiert, um abends nach Leipzig zum Turnier zu fahren, dann will man ja nicht schon nach anderthalb Stunden wieder packen und heimfahren", sagte Pinder.

Andere Teams verbreiteten mehr Glanz auf dem Leipziger Parkett: Im Halbfinale hatte Lok Leipzig, das mit Patrick Grandner (3 Treffer) den besten Turnierschützen stellte, den FC Carl Zeiss Jena nach einem 1:1 im Neunmeter-Schießen 3:2 bezwungen. "Wir können insgesamt zufrieden sein, die Jungs haben sehr engagiert gespielt", lobte Lok-Trainer Marco Rose.

Die Stars des Turniers aber waren die Altmeister. Was Bernd Schneider & Friends, die durch ein 3:1 im Neunmeter-Schießen gegen Jena Dritte wurden, aufs Parkett zauberten, riss die Fans zu Begeisterungsstürmen hin. "Es hat Riesenspaß gemacht", sagte Schneider. Der 81-malige Nationalspieler ist zwar nicht mehr ganz so schnell wie früher, dribbelt aber jedem Gegner noch Knoten in die Beine. Im Halbfinale holten die Junggebliebenen durch Treffer der beiden "weißen Brasilianer" Schneider und Brinkmann ein 0:2 gegen Oberhausen noch auf, verloren aber im Neunmeter-Schießen. Und das Vorrunden-3:3 gegen Lok nach 3:0-Führung, mit dem sich die Altstars den Gruppensieg sicherten, war die wohl unterhaltsamste Partie des Abends.

Im Unterschied zum ZFC, der sieglos beizeiten zum Zuschauen verdammt war. "Aber das ist kein Beinbruch, wir sind ja schon volle Pulle im Aufbautraining", sagte Pinder und hatte seine Enttäuschung ein wenig überwunden. Er will den vierten Platz aus der Hinrunde unbedingt verteidigen. Dafür geht es ab Montag erstmals in ein auswärtiges Trainingslager - nach Lindow bei Berlin. Sonst fand das Camp immer daheim in Meuselwitz statt. Und für eine erfolgreiche Rückrunde soll noch ein Angreifer geholt werden. Pinder: "Im Sturm sind wir zu dünn besetzt."

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