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Altenburg Oldtimertreffen lockt zig Besucher nach Windischleuba
Region Altenburg Oldtimertreffen lockt zig Besucher nach Windischleuba
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07:00 12.09.2017
Genau hingeschaut wurde von den Besuchern in Windischleuba nicht zuletzt bei den zahlreich vertretenen historischen Zweirädern. Quelle: Mario Jahn
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Windischleuba

Brummende Motoren, glänzendes Blech und ganz viel Geschichte: Die große Wiese neben der Jugendherberge Windischleuba war am vergangenen Sonnabend eine helle Freude für Fahrzeugbegeisterte. Eingeladen hatte der örtliche Oldtimerclub, der in diesem Jahr sein zehnjähriges Jubiläum feiern konnte. Zahlreiche Gäste flanierten zwischen den aufgereihten Schmuckstücken, lauschten der Musik des Duos „Blue Anubis“ aus Leipzig, stöberten auf dem Teilemarkt nach Zubehör für das eigene Projekt oder ließen sich vom eigens angemieteten H6-Bus der Thüsac zur historischen Vereinswerkstatt nach Lehma kutschieren.

„Gerade angesichts des Wetters sind wir sehr zufrieden mit dem Zuspruch“, freute sich Club-Chef Mathias Hillmar stellvertretend für die 33 Mitglieder des Vereins. Immerhin: Der befürchtete Regen blieb weitgehend aus.

Optimale Voraussetzungen also, um sich die insgesamt zur Schau vorgefahrenen 72 Motorräder und 46 Pkw aus der Nähe zu betrachten. Und zu sehen gab es einiges: Neben Gefährten aus DDR-Produktion hatte sich auch der eine oder andere Exot auf den Weg nach Windischleuba gemacht. Als Besuchermagnet entpuppte sich etwa ein knallgrüner Morris M8 aus den 1930er-Jahren, den Club-Mitglied Joachim Opitz stolz präsentieren konnte. „Den habe ich mit Hilfe eines Freundes übers Internet auftreiben können, das Auto kam zerlegt in Kisten bei mir an“, erklärte er den interessierten Besuchern. Knappe fünf Jahre Arbeit habe er in das Liebhaberstück investiert, den Wagen Stück für Stück restauriert und wieder zusammen gesetzt. „Bis auf den Vergaser ist jedes Teil absolut original“, berichtete Opitz stolz.

Großes Interesse herrschte auch an den Zweirädern. Unter anderem Franz und Florus Härtel schauten genau hin. Die beiden Studenten aus Mockern waren zum ersten Mal zum Treffen angereist. „Ich bin wirklich überrascht, wie viel hier los ist, das ist ja eigentlich schon ein kleines Dorffest“, freute sich der 24-jährige Franz. Besonders angetan hatte es ihm eine Zündapp aus den Vorkriegsjahren. „Mich fasziniert, wie minimalistisch, aber trotzdem robust alles gebaut ist.“ Da ließen sich beim Fachsimpeln mit den umstehenden Besitzern wichtige Tipps fürs eigene Projekt abgreifen: „Wir bauen nämlich gerade selbst ein altes Anker-Mofa wieder auf“, ließ Franz wissen.

Von Bastian Fischer

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