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Optisch schon wieder ein Schmuckstück

Optisch schon wieder ein Schmuckstück

Und wieder ist ein altes Haus vor dem Verfall gerettet. Auch wenn die Fassade noch nicht komplett fertig ist und der Innenausbau noch einige Zeit in Anspruch nimmt, präsentiert sich das Gebäude in der Gabelentzstraße 15 seit dieser Woche wieder in alter Schönheit.

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Die Gerüste sind gefallen, die Fassade fast fertig - jetzt folgt im diesem Gebäude in der Altenburger Gabelentzstraße der Innenausbau.

Quelle: Mario Jahn

Zu verdanken ist dies dem Altenburger Geschäftsmann Dietmar Cziesla, der aus dem ehemaligen Thüringer Hof ein Wohn- und Geschäftshaus machen will.

 

"Damit ist in einer Straße, in der noch viele unsanierte Häuser stehen, ein weiteres Zeichen gesetzt worden. Es ist ein richtiges Schmuckstück geworden", freut sich der Chef der Unteren Denkmalbehörde Jürgen Fröhlich. Alles wurde denkmalgerecht instand gesetzt - vom farblich passenden Fassadenanstrich über die grünen Holzfenster bis hin zur Siegesgöttin Viktoria auf dem Dach. "Das ist einfach toll", sagt Fröhlich.

 

Nach Aussagen des Denkmalschützers stammt das Haus in seiner jetzigen Kubatur aus der Zeit um 1870. Der Altenburger Architekt Friedrich Meinig hat es für den Skatstädter Franz Senff umgebaut. Das Gebäude selbst ist aber noch älter, mindestens 45 Jahre. Aus dem Jahr 1861 datiert eine sogenannte Schankgerechtigkeit - der erste Hinweis auf eine Gaststätte, zu der immer die Keller auf der gegenüberliegenden Straßenseite im Hang des Schlossparks als Lager gehört gehört haben. Nach dem Umbau 1870 taucht dann das erste Mal in den Annalen der Name Thüringer Hof auf. Wie lange das Objekt als Gaststätte und Hotel betrieben wurde, weiß Jürgen Fröhlich nicht genau zu sagen, mindestens aber bis um 1980.

 

Spätestens seit der Wende ist das Objekt ungenutzt und war viele Jahre dem Verfall preisgegeben. Jetzt aber wird bald wieder neues Leben einziehen. Ellen Paul

Elle Paul

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