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Pahna: Feuerwehrcamp unter tropischer Hitze

Pahna: Feuerwehrcamp unter tropischer Hitze

Massen von Mineralwasserflaschen und Kühlakkus sowie zusätzliche Helfer hatten die Organisatoren des 18.Kreisjugendlagers der Nachwuchsfeuerwehren am heißen Wochenende im Seecamping Altenburg-Pahna für ihre Schützlinge geordert.

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Die begehrten Pokale.

Quelle: Kreisjugendfeuerwehr

"Das war ja eine unserer größten Sorgen, dass es bei den 420 teilnehmenden Mädchen und Jungen aus 23 Jugendwehren sowie dem Technischen Hilfswerk zu hitzebedingten Zwischenfällen kommen könnte", sagte der Chef des ausrichtenden Kreisfeuerwehrverbandes, Uwe Kaphahn.

 

In diesem Jahr habe man statt des Regenradars wegen der tropischen Temperaturen nur das Thermometer im Auge gehabt, meinte auch Kreisjugendwart Stephan Penndorf mit einem Blick auf verregnete und kühle frühere Auflagen des Kreislagers. "Die Bedingungen hatten sich am Wochenende tatsächlich völlig ins Gegenteil verkehrt. Aber alles ist gut ausgegangen", zeigte sich der Starkenberger nach erfolgreichem Abschluss dann doch ein wenig erleichtert. Eine gehörige Aktie an dem geräuschlosen Verlauf hatten auch die jeweiligen Jugendwarte, die ihre Schützlinge immer genau im Auge behielten und Vorsorge trafen, dass sich kein Kind und kein Jugendlicher über Gebühr der Hitze aussetzt.

 

Vor allem am Sonnabend, an dem in drei Altersklassen an den rund um den Pahnaer See verteilten sieben Stationen der eigentliche Kreiswettbewerb stattfand. "Wir hatten dafür zusätzliche Sonnenschirme an die Stationen gebracht und Wasserträger eingesetzt, die immer für den nötigen Nachschub zum Trinken sorgten", so Penndorf. Für die Altersklassen von 10 bis 13 Jahren sowie die Ältesten von 14 bis 18 Jahren standen ein Wissenstest, Knoten und Bünde, Schlauchkegeln, Saugschläuche kuppeln, Anleitern, Umgang mit Karte und Kompass sowie ein Bilderrätsel auf dem Plan. Für die Kleinsten im Alter von sechs bis neun Jahren entfielen die praktischen feuerwehrtechnischen Stationen aus Versicherungsgründen. Wofür aber die Gerätekunde ins Programm rückte.Zudem starteten die beiden höheren Altersklassen in der sogenannten Gruppenstafette.

 

"Die gezeigten Leistungen sprechen für einen sehr guten Ausbildungsstand in den Jugendwehren", schätzte Penndorf ein. Und selbstverständlich galt es in diesem Jahr bei den ältesten Startern, eine offene Rechnung aus dem Vorjahr zu begleichen. Denn 2014 gewann bei den 14- bis 18-Jährigen ausgerechnet bei einem Feuerwehrwettkampf kein Feuerwehrteam, sondern das vom Technischen Hilfswerk. Nun, die Revanche glückte: Dass das Team aus Dobitschen, Lumpzig und Göhren dieses Jahr dort die Nase vorn hatte, freute auch Björn Steinicke, den Dobitschener Ortsbrandmeister und stellvertretenden Kreisjugendwart. "Zwei Siege hintereinander für die Blauen wären ja wohl auch etwas zu viel des Guten gewesen", sagte er und lachte. Um im Ernst hinzuzufügen: "Dieser Sieg für unser Team ist auch der Lohn einer jahrelangen gemeinsamen und guten Arbeit. Aber den Hut zog Steinicke auch in diesem Jahr vor dem THW, das zwar nur auf dem elften Rang einkam, aber beim eigenen Landeswettbewerb einen starken zweiten Platz belegte und die Wehren auch bei den Vorbereitungen zum Kreispokal stark unterstützt.

 

Auch Stephan Penndorf konnte für seine Heimatwehr jubeln. Bei den Kleinsten holten sich die Starkenberger den Sieg. "Damit war nicht zu rechnen, und das sind doch die schönsten Siege und auch der Lohn für die gute Arbeit unseres Jugendwartes Peter Chalupka", freute er sich.

 

Auf jeden Fall gibt es im kommenden Jahr wieder genug Lorbeeren zu verteidigen. Dass es erneut ein solches Kreislager geben wird, das in Thüringen übrigens seinesgleichen sucht, steht schon fest.

Jörg Wolf

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