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Altenburg Papst Franziskus freut sich über Senf aus Altenburg
Region Altenburg Papst Franziskus freut sich über Senf aus Altenburg
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11:19 16.03.2016
Wird jetzt auch beim Papst konsumiert: Senf aus Altenburg.  Quelle: Mario Jahn/dpa
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Rom/Altenburg

 Ob Papst Franziskus den Senf aus Altenburg bereits gekostet hat, weiß man nicht. Was aber feststeht: Er hat sich darüber gefreut und dafür Dank ausrichten lassen. Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hatte bei seinem Besuch des Vatikans im Februar dem Heiligen Vater einige Gläser Benediktiner- und Ostersenf überreicht. Auch ein Schreiben von Karl Jungbeck, dem Geschäftsführer der Senffabrik, hatte Ramelow dem Papst bei dieser Gelegenheit überreicht.

Darauf bekam Jungbeck nun Antwort aus dem Vatikan, speziell aus dem Staatssekretariat. „Seine Heiligkeit hat mich beauftragt, Ihnen für diesen Ausdruck Ihrer Verbundenheit und für die guten Wünsche herzlich zu danken“, heißt es in einem Schreiben von Peter B. Wells, dem Titularerzbischof von Marcianopolis, an die Familien Jungbeck, das auch der OVZ vorliegt. Der Papst bitte weiterhin um Jungbecks Gebet für seinen verantwortungsvollen Hirtendienst und für den Frieden in der Welt, heißt es weiter. Auch seinerseits gedenke er gerne seiner Anliegen in seinem Beten, schreibt der Titularerzbischof.

Jungbeck hatte in seinem Schreiben dem Papst viel Gesundheit und hilfreiche Gebete für den Frieden auf der Welt gewünscht. Es war das erste Mal, dass bei einem Auslandsbesuch eines Thüringer Politikers ein Produkt aus dem Altenburger Land überreicht wurde. Die Idee dazu entstand auf der Grünen Woche, als Ramelow die Gläser mit dem Benediktiner-Senf entdeckte.

Eine Antwort aus dem Vatikan steht allerdings noch aus. Und zwar auf die Frage Jungbecks, ob dem Papst die scharfe Würzpaste mit dem Namen seines Vorgängers gemundet habe.

Von Jens Rosenkranz

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