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Altenburg Pedaltreten für guten Zweck
Region Altenburg Pedaltreten für guten Zweck
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17:24 31.03.2014

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Insgesamt 18 Stunden wurde dort auf Erghometern für einen guten Zweck gefahren. Und die Aktion des Altenburger Rotary Clubs hatte sich gelohnt. Anstelle der geplanten 10 000 Euro, die dem Hospizverein St. Elisabeth zugute kommen sollen, fuhr der Club 20 000 Euro Start- und Sponsorengelder ein. Jens Woggon konnte der überglücklichen Chefin vom Hospizverein, Dr. Ursula Zippel, diese Summe per Spendenscheck am Sonnabend um 22 Uhr übergeben. "Aber diese Summe war nur ein vorübergehendes Ergebnis, da die Spenden weitergehen", sagte Clubpräsident Woggon, der gestern als aktuelle Summe sogar 21 815 Euro an Spenden nennen konnte. "Über 100 Sponsoren haben sich in diese Aktion insgesamt eingebracht. Die Bandbreite reicht von Privatleuten bis hin zu Unternehmen, die Summen von zwei- bis zu vierstelligen Beträgen gaben", sagt Woggon, der unumwunden bekennt, stolz auf seine Heimatstadt zu sein. "Aber auch auswärtige Unterstützer waren mit von der Partie." Für Woggon war es besonders wichtig, dass mit der rotarischen Aktion wie eine Art Initialzündung gegeben wurde. "Wenn hierher förmlich Leute von der Straße auf die Räder gekommen sind, um ihren Anteil für dieses so wichtige Hospiz-Projekt zu leisten, zeigt dies, dass es uns gelungen ist."

Einer legte sich sportlich besonders ins Zeug, obwohl er beileibe angesichts dieser guten Sache nicht allein im Mittelpunkt stehen wollte: Heiko Krahnert zog die kompletten 18 Stunden allein durch. Der 47-jährige Friseur hat ohnehin ein besonderes Faible für extreme sportliche Herausforderungen. Ironmen-Rennen, Ausdauerschwimmen und andere Herausforderungen hat er schon etliche gemeistert. Ebenso wie er in diesem Jahr beispielsweise den Supermarathon über 73 Kilometer beim Rennsteiglauf angehen will. "Das Radfahren über 18 Stunden ist mir nicht schwer gefallen. Auch weil es hier um eine ganz wichtige Sache geht", merkt er an.

Denn in der eigenen Familie hat Krahnert vor ein paar Jahren erleben müssen, wie schwierig und verzweifelnd es ist, für einen engen Angehörigen einen Hospizplatz zu finden. "So eine feste Einrichtung braucht Altenburg unbedingt. Deshalb war es mir auch eine Herzensangelegenheit, hier dabei gewesen zu sein", sagt Krahnert.

Jörg Wolf

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