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Penny-Markt in Altenburg: Aus Trampelpfad wird nun doch Fußweg

Münsaer Straße Penny-Markt in Altenburg: Aus Trampelpfad wird nun doch Fußweg

Gut zweieinhalb Jahre haben sich Anwohner immer wieder über den fehlenden Fußweg unterhalb des Penny-Marktes in der Münsaer Straße beschwert. Nach Stürzen reagiert Altenburgs Oberbürgermeister Michael Wolf und hat eine Lösung für die Gefahrenstelle gefunden.

Aus dem Trampelpfad am Discounter in der Münsaer Straße wird dort, wo die Büsche stehen, bald ein richtiger Gehweg.

Quelle: Thomas Haegeler

Altenburg. Manchmal sind nicht nur die Wege des Herrn unergründlich, sondern auch die der Menschen. Bestes Beispiel: der Trampelpfad unterhalb des Penny-Marktes in der Münsaer Straße. Was hat die Stadtverwaltung nicht alles versucht, um die Anwohner dazu zu bringen, auf den gegenüberliegenden Gehweg auszuweichen. Da wurden Sträucher gepflanzt und ein Fußgängerüberweg gebaut, aber die Leute schlängelten sich weiter durch. Derzeit soll ein Bauzaun das Betreten verhindern. Doch nichts da: Der Trampelpfad neben der Absperrung wird nur noch breiter.

Nun hat Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD) beschlossen, das Problem zu lösen. „Ich bin angesprochen worden und mir ist auch aufgefallen, dass der Weg trotz Bauzaun weiter genutzt wird“, erklärte das Stadtoberhaupt auf OVZ-Nachfrage. Allerdings kritisieren Anwohner seit über zwei Jahren das Fehlen eines richtigen Fußweges. Bereits im Februar 2015 sagte er: „Ich kann nichts versprechen, aber wir sind dran.“

In den vergangenen Wochen haben er und seine Mitarbeiter sich die Sache „sehr intensiv angeguckt“ und eine Lösung gefunden. „Eine Treppe hilft Leuten mit Rollator oder Kinderwagen nicht weiter“, schildert Wolf die Entscheidungsfindung. Für einen Gehweg mit regulären Abmessungen aber fehle der Platz. „Es gibt sicher Wichtigeres, aber wir haben einen Kompromiss gefunden, weil mir die Unversehrtheit der Leute wichtig ist.“ Hintergrund dieser Worte sind mehrere Stürze auf dem eigentlich gesperrten Gelände.

Der Kompromiss sieht laut Wolf so aus, dass ein schmalerer Weg als normal dort entstehen wird, wo der Feuerdorn wächst. Dieser wird mit einfachen Steinen gepflastert. Die Materialkosten von 3000 bis 4000 Euro werden von den Eigentümern des Penny-Grundstücks getragen. „Den Weg werden wir mit eigenen Kräften vom Bauhof machen, weil wir eine Vergabe nicht bezahlen können“, sagte Wolf. „Das heißt aber auch, dass sie an anderer Stelle keine Fußwege reparieren können.“

Los gehen soll es im September, wenn die Vegetation eine Verpflanzung des Feuerdorns zulässt. Der kommt im Rahmen einer Ausgleichsmaßnahme ans Plateau. Dazu der OB: „Es ist also kein rausgeworfenes Geld.“ Im Oktober solle die Kuh dann vom Eis sein.

Von Thomas Haegeler

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