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Altenburg Phänomenal: Altenburg tanzt in der nächsten Saison in der Bundesliga
Region Altenburg Phänomenal: Altenburg tanzt in der nächsten Saison in der Bundesliga
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21:50 13.05.2017
Überzeugte wie hier vor drei Wochen beim diesjährigen Heimturnier im Goldenen Pflug nun auch in Bocholt die Wertungsrichter – die Altenburger Standardformation. Quelle: Mario Jahn
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Bocholt

Im zweiten Anlauf hat es tatsächlich geklappt: Die Standardformation des Tanzsportclubs Tanzkreis Schwarz-Gold Altenburg tanzt in der nächsten Saison in der 2. Bundesliga. Die Schützlinge von Henriette Schaller haben sich am Sonnabend (13. Mai) beim Relegationsturnier in Bocholt den zweiten Platz erkämpft, der zum Aufstieg aus der Regionalliga in die zweithöchste Klasse des bundesdeutschen Tanzsports berechtigt.

Insgesamt kämpften sechs Teams – die jeweils zwei Erstplatzierten aus den drei Regionalligen – um den Aufstieg. Nach der Vorrunde erreichten vier von ihnen das Finale, wo sich die Altenburger nur der Mannschaft vom TSC Blau-Gold Nienburg geschlagen geben mussten, die souverän mit siebenmal 1 den ersten Platz erkämpfte. Die Ostthüringer erhielten von den Wertungsrichtern viermal die 2 und dreimal die 3. „Wir sind total happy. Das waren die zwei besten Durchläufe, die beste Leistung, die wir bislang gezeigt haben. Wir haben noch eine Schippe draufgelegt und waren auf den Punkt fit“, freute sich die Trainerin, die die OVZ auf der Rückreise aus Bocholt telefonisch im Bus erreichte. Um sich nicht verrückt zu machen, haben die Tänzerinnen und Tänzer die Videos aber erst auf der Heimreise angeschaut und nicht wie sonst üblich gleich nach dem Auftritt.

Daumendrücken half – Trainerin und Tänzerin Henriette Schaller. Quelle: Mario Jahn

Die Schützlinge von Henriette Schaller, die in der aktuellen Saison aufgrund von Personalknappheit sogar selbst mittanzte, haben in diesem Jahr die Regionalliga Süd dominiert. In allen vier Turnieren belegten sie den 1. Platz. Im Vorjahr nach dem Vize-Rang in der Regionalliga schon einmal für die Relegation qualifiziert, wurde der Aufstieg dann aber knapp verfehlt.

Darauf gehofft, dass es diesmal klappt, habe man schon, so die Trainerin, aber sicher konnte sie sich nicht sein. „Wir waren eher sehr skeptisch, weil wir die anderen Mannschaften und deren Niveau nicht kannten. Wir wussten überhaupt nicht, was auf uns zukommt.“ Unterstützt wurde die Standardformation in Bocholt von knapp 30 Altenburger Schlachtenbummlern, die die siebenstündige Reise im Mannschaftsbus mit angetreten hatten. „Auf der langen Rücktour haben wir nun jede Menge Zeit zum Feiern“, so die überglückliche Trainerin, für die aber schon am Sonntag die Vorbereitung auf die neue Saison beginnt.

Die Altenburger tanzen noch einmal nach ihrer Erfolgsmusik „Musica E“, aber die Choreografie muss den höheren Anforderungen angepasst werden. In der 2. Bundesliga tanzen insgesamt acht Mannschaften, in der Regionalliga Süd waren es in der zurückliegenden Saison gerade mal vier. „Da stehen wir vor ganz anderen Herausforderungen“, so Henriette Schaller. Dass die tanzsportbegeisterten Skatstädter 2018 zum ersten Mal ein Bundesliga-Turnier erleben werden, dürfte nach ersten positiven Signalen des Deutschen Tanzsportverbands trotzdem so gut wie sicher sein. Schon am Montag wird sich der TSC für die Ausrichtung eines Heimturniers bewerben.

Von Ellen Paul

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