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Altenburg Pia Fries in Altenburg mit Altenbourg-Preis geehrt
Region Altenburg Pia Fries in Altenburg mit Altenbourg-Preis geehrt
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19:04 12.11.2017
Wurde am Sonntag mit dem Altenbourg-Preis geehrt: Pia Fries (l.) bekommt vom Direktor des Lindenau-Museums, Roland Krischke, Blumen. Quelle: Mario Jahn
Altenburg

Bereits vor knapp einem Jahr hatte das Altenburger Lindenau-Museum die Entscheidung über die Vergabe des Gerhard-Altenbourg-Preises 2017 an Pia Fries bekanntgegeben. Am Sonntag nun wurde er der Schweizer Künstlerin überreicht – und damit zum ersten Mal in der 19-jährigen Geschichte der Preisverleihung einer Frau. Zugleich öffnete unter dem Motto „Vier Winde“ eine Ausstellung mit Werken der Preisträgerin, einige davon extra für diese Exposition geschaffen, ihre Pforten.

Museumsdirektor Roland Krischke würdigte Pia Fries in seiner Laudatio als eine Vertreterin der reinsten Malerei. Das Spiel der Farben, das sich wie der Wind frei von allen Bindungen auf weißer Fläche entwickele, sei ihre Botschaft. Gäste der gut besuchten Veranstaltung am Vormittag im Lindenau-Museum waren unter anderem die Thüringer Ministerialdirigentin Elke Harjes-Ecker und die Landrätin des Altenburger Landes, Michaele Sojka.

Pia Fries, geboren 1955 im schweizerischen Beromünster, lebt und arbeitet in Düsseldorf und München. Seit 2014 hat sie außerdem eine Professur für Malerei und Grafik an der Akademie der Bildenden Künste München. Ihre Werke sind in namhaften nationalen und internationalen Ausstellungen vertreten. Die Meisterschülerin von Gerhard Richter wurde vielfach mit Preisen ausgezeichnet.

Der Gerhard-Altenbourg-Preis gehört zu den wichtigen Kunstpreisen des deutschen Sprachraums. Er wird von einem prominent besetzten Kuratorium, das vom Lindenau-Museum berufen wird, alle zwei Jahre für herausragende Lebenswerke von zeitgenössischen Künstlern vergeben und ist mit 50 000 Euro dotiert.

Das Lindenau-Museum nimmt die zehnte Preisvergabe zum Anlass, auf die bisherigen Preisträger und ihre Ausstellungen in Altenburg zurückzublicken. So begegnen sich je zwei Preisträger in einem Dialog. Eine Fotodokumentation erinnert zudem an die vergangenen Präsentationen.

Die Ausstellung ist bis zum 18. Februar zu sehen und wird von einem Begleitprogramm umrahmt.

Von Ellen Paul

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