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Altenburg Pilzsucher haben wenigGlück im Landkreis
Region Altenburg Pilzsucher haben wenigGlück im Landkreis
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00:32 14.09.2015
Auch im Landkreis bleiben die Körbe von Pilzsuchern vorerst leer. Quelle: dpa
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Aber im Moment sieht es nicht gut aus", sagt der Luckaer Experte.

Die Einschätzung des Vorsitzenden der Thüringer Arbeitsgemeinschaft für Mykologie, Jochen Girwert, dass es am wenigen Regen liege, kann er aber für das Altenburger Land nur teilweise bestätigen. So habe es zwar einige Monate gegeben, die extrem trocken ausgefallen sind, aber insgesamt liege das Jahr bezogen auf die Niederschläge ziemlich genau im Durchschnitt der letzten hundert Jahre. "Im Mai war es beispielsweise sehr trocken, aber im Juni, Juli und August hat es dafür mehr geregnet als im Durchschnitt", sagt Löffler. Allerdings habe sich der gefallene Niederschlag wegen der heißen Temperaturen und des starken Ostwinds schnell wieder verflüchtigt, deshalb boten die Böden nicht die idealen Bedingungen für die Pilze.

Ein paar schmackhafte Schwammerl hat der Experte gleichwohl schon gefunden. "Auf den Halden gab es zum Beispiel ein paar Rotkappen", sagt er. "Aber im Gegensatz zu anderen Jahren, in denen dort sehr viele Exemplare gefunden wurden, kamen sie dieses Mal nur in lokal sehr begrenzten Gebieten vor." An vielen anderen Stellen, zum Beispiel im Leinawald, würden Pilzliebhaber zurzeit komplett leer ausgehen.

Im Gegensatz zu den Speisepilzen sieht es bei ihren giftigen Doppelgängern anders aus. Löffler hat zum Beispiel sehr viele Gift-Egerlinge in Lucka gesehen. "Sie sind massenhaft vorhanden." Gerade deshalb rät er allen, bei Unsicherheiten einen der beiden Pilzberater im Landkreis zu kontaktieren. Wer seine Stücke begutachten lassen oder mehr zu Pilzen erfahren möchte, hat dazu auch bei Ausstellungen zur Rositzer Kirmes und in Lucka die Gelegenheit. Löffler hofft, dass dort bis zu 100 Arten gezeigt werden können.

Jenifer Hochhaus

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