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Plottendorfer „Sonnenscheune“ nimmt nächste Hürde

Langzeitspeicher getauft Plottendorfer „Sonnenscheune“ nimmt nächste Hürde

Großer Andrang herrschte am Donnerstag in der „Sonnenscheune“ in Plottendorf. Mit der Taufe des Langzeitspeichers konnte das von der Familie Erler vorangetriebene Projekt einen weiteren großen Schritt Richtung Fertigstellung nehmen. Noch bis zum kommenden Jahr soll an dem energieautarken Haus gearbeitet werden.

Unter reichlich Publikumsandrang konnte der Langzeitspeicher der „Sonnenscheune“ in Plottendorf getauft werden.

Quelle: Mario Jahn

Plottendorf. Großer Bahnhof am Donnerstag in Plottendorf: In der „Sonnenscheune“ des von Familie Erler bereits seit 2016 umfangreich umgebauten Vierseithofs stand die Vollendung des nächsten großen Bauabschnitts auf dem Programm – der Langzeitspeicher sollte getauft werden.

Insgesamt 12 670 Liter Wasser fasst das Behältnis, das künftig – ganz im Sinne der Zielsetzung eines energieautarken Wohnhauses – überschüssige Wärme für die kalten Monate speichern soll. „Damit ist es das Herz unseres Hauses“, unterstrich Bauherr Axel Erler vor den geladenen Gästen die Bedeutung der Anlage. Bis zu 1000 Kilowattstunden Sonnenenergie können darin gespeichert und bei Bedarf abgerufen werden.

Das Projekt zeige weiterhin deutlich, was im Landkreis in Sachen Nachhaltigkeit möglich sei, betonte auch Landrätin Michaele Sojka (Linke). „Hier lässt sich sehen, wie durch die Verbindung von alter Tradition und Moderne ein echter Schatz wiederbelebt wird“, so ihr Lob in Richtung von Axel Erler und seiner Familie. Topmodern ist im Übrigen auch die inzwischen in Betrieb genommene Internetanbindung. Durch ein direkt ans Haus gezogenes Glasfaserkabel könnten Geschwindigkeiten im Gigabit-Bereich erreicht werden, erläuterte Axel Erler.

2019 soll das Projekt schließlich abgeschlossen sein. Dann ist auch der Langzeitspeicher hinter einer Verkleidung verschwunden. Zuvor jedoch wurde der noch ganz unkonventionell eingeweiht: Statt Sekt kam Kreide zur Taufe zum Einsatz, mit der sich die Anwesenden auf der Hülle verewigten.

Von Bastian Fischer

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