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Altenburg Polizei bläst zum Blitz-Marathon
Region Altenburg Polizei bläst zum Blitz-Marathon
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19:11 10.10.2013
Peter Kraegen (l.) und Andreas Schunk blitzen gestern in der Zeitzer Straße, doch nur bis es stark regnet. Dieser Standort wird vorher nicht bekanntgegeben. Quelle: Mario Jahn

"Mehr Geräte haben wir in unserem Bestand nicht", sagte Geras Polizeisprecher Michael Schwenzer auf OVZ-Anfrage.

Angesichts dieser beschränkten technischen Möglichkeiten drohten nicht an allen vielen Straßen Radarfallen. Trotz der seit Langem angekündigten Aktion kamen im Altenburger Land nämlich gerade einmal zwei Blitzer zum Einsatz. "Seit sechs Uhr morgens und bis Freitagfrüh", erklärte Altenburgs Polizeichef Andreas Pöhler. Allerdings wurden beide Geräte variabel eingesetzt. Drei offizielle Kontrollpunkte gab es im Landkreis, die auch im Videotext sowie im Internet veröffentlicht wurden: Es blitzte immer im Wechsel in der Schulstraße in Schmölln, an der B 180 in Höhe des Fußgängerüberweges am Kindergarten in Rositz sowie in der Leipziger Straße in Altenburg. Ein vierter Standort wurde zusätzlich eingerichtet, aber vorher geheim gehalten, so wie im benachbarten Sachsen, wo die Polizei die Radarfallen vorher nicht bekanntgab. Im Landkreis betraf dies die Zeitzer Straße in Altenburg, wo die Polizisten ihr Laveg-Kontrollgerät auspackten. Doch auch hier wurde es für Raser nur zeitweise gefährlich. Denn gestern Nachmittag mussten die Blitz-Beamten unverrichteter Dinge wieder abbrechen. Es gab Starkregen, bei dem das hochmoderne Laser-Messgerät dann seinen Dienst versagt, da die Tropfen den Peilstrahl ablenken.

Ungefähr zur Halbzeit der Blitz-Kampagne zog Polizeichef Pöhler ein positives Fazit: Besonders drastische Verkehrsverstöße seien nicht festgestellt worden. "Insgesamt wurden 227 Fahrzeuge an den verschiedenen Standorten kontrolliert", teilte er Stand 16.15 Uhr mit. Davon seien 37 Fahrzeuge zu schnell unterwegs gewesen. "Spitzenreiter war ein 33-jähriger Audifahrer, der in der Tempo-50-Zone in der Leipziger Straße mit 80 Stundenkilometern unterwegs war", so der Polizeichef. Drei Verkehrssünder wurden quasi nebenher gegriffen: Einer war ohne Gurt unterwegs, bei zweien war die Fahrzeugbeleuchtung mangelhaft.

Eine endgültige Auswertung der bislang einmaligen Aktion wird es erst heute geben. Schon gestern gab die Thüringer Polizei bekannt, dass der Großteil der Fahrzeugführer Verständnis dafür zeigte, dass Geschwindigkeitskontrollen nötig sind.

Jens Rosenkranz/Jörg Wolf

Jens Rosenkranz

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