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Polizei sucht Flüchtende per Hubschrauber in Treben und Serbitz

Verunsicherte Anwohner Polizei sucht Flüchtende per Hubschrauber in Treben und Serbitz

Diesen Sonntagnachmittag werden viele Anwohner in Treben und Serbitz im Altenburger Land so schnell nicht vergessen. Ein Polizeieinsatz im Dorf versetzte sie in Aufruhr – und teilweise gar in Angst und Schrecken. Erst am Mittwoch meldeten die Beamten den Auslöser des Großeinsatzes: zwei flüchtige Männer.

Zwei flüchtige Männer wurden mit einem Polizeihubschrauber gesucht. (Symbolfoto)

Quelle: André Kempner

Treben/Serbitz. Diesen Sonntagnachmittag werden viele Anwohner in Treben und Serbitz so schnell nicht vergessen. Ein Polizeieinsatz im Dorf versetzte sie in Aufruhr – und teilweise gar in Angst und Schrecken. „Plötzlich bewegte sich ein Hubschrauber im Tiefflug über Serbitz, auch Polizeiautos und mindestens ein Fährtenhund waren zu sehen“, berichtete Leserin Ingrid Pönitz. „Wir hatten Angst, wussten nicht, wie uns geschieht – und das wissen wir bis heute nicht“, kritisierte die 75-Jährige die Öffentlichkeitsarbeit.

Die Landespolizeiinspektion (LPI) Gera hatte über den Vorfall zunächst nichts verlauten lassen, meldete erst am Mittwoch auf Nachfrage der Osterländer Volkszeitung den Auslöser des Großeinsatzes: zwei flüchtige Männer. Die beiden – unterwegs in einem Audi – sollten demnach am Sonntag gegen 16.25 Uhr in der Trebener Hauptstraße einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Der laut Polizei unbekannte Fahrer habe unvermittelt Gas gegeben und sei davongebraust.

Der Wagen touchierte in Treben eine Bordsteinkante, wurde stark beschädigt – und stoppte schließlich in einer Sackgasse, wo die Männer die Kennzeichen entfernten und in unbekannte Richtung flüchteten. Die Polizei reagierte mit einer Fahndung. Die LPI bestätigte den Einsatz eines Polizeihubschraubers sowie eines Hundes. Weshalb solch ein Aufwand betrieben wurde, blieb offen. Die LPI war am Mittwoch für weitere Nachfragen nicht mehr erreichbar.

Ingrid Pönitz und andere Anwohner sind weiter verunsichert. „Hier passiert noch einiges mehr im Ort, Einbrüche in Eigenheime zum Beispiel. Auch so etwas gehört mal an die Öffentlichkeit.“

Von Kay Würker

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