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Altenburg Poststraße wartet auf Investoren
Region Altenburg Poststraße wartet auf Investoren
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19:43 04.03.2015
Ein großes Schild informiert seit Kurzem über freie Gewerbeflächen. Quelle: Ronny Seifarth

Insgesamt sechs Hektar werden nun potenziellen Investoren angeboten. "Das ist auch deshalb wichtig, weil freie städtische Flächen in den Gewerbegebieten Rasephaser Straße und Weißer Berg inzwischen knapp geworden sind", so Pressesprecher Christian Bettels.

Die aufwendigen Bauarbeiten begannen bereits im Jahr 2012 mit dem Abriss des ehemaligen Armaturenwerkes an der Winterstraße und mehreren Gebäuden an der Poststraße, darunter der ehemaligen Diskothek "Pharao". Damit sei jede Menge maroder Bausubstanz beseitigt und im Fall des Armaturenwerks sogar eine tickende Zeitbombe entschärft worden, sagte Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD) vor der Presse. Denn auf dem Gelände habe es jede Menge Altlasten gegeben.

Nach dem Abschluss des Millionenprojekts stehen der Stadt für die Ansiedlung von Gewerbe Grundstücke ab einer Größe von 1600 Quadratmetern zur Verfügung. Gleichzeitig haben sich für die am Standort bereits ansässigen Unternehmen die Bedingungen verbessert. So wurde unter anderem eine Erschließungsstraße gebaut, die von der Feldstraße zur Poststraße führt. Dank der neuen, etwa 200 Meter langen Verbindung verkürzen sich Fahr- und Transportzeiten.

Insgesamt sind in das Gewerbegebiet Poststraße rund 3,4 Millionen Euro investiert worden, zu 90 Prozent Fördermittel. Das sind rund 1,1 Millionen Euro weniger als geplant, heißt es in der Pressemitteilung weiter. So bleibt im westlichen Teil des ehemaligen Armaturenwerkes eine Verwaltungsbaracke erhalten, um an das zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs bestehende Außenlager des KZ Buchenwald zu erinnern (die OVZ berichtete). Außerdem wurden die maroden Gebäuden in der Kauerndorfer Allee 26 und 28 abgerissen. Die mehrgeschossigen Häuser standen seit mehr als 20 Jahren leer und waren dem Verfall preisgegeben. Zuletzt hatten sie als Offizierswohnungen der Sowjetarmee gedient.

Die Aufträge gingen vorwiegend an Firmen der Region.

Ellen Paul

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