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Prinzenräuber-Protest im Stadtrat

Prinzenräuber-Protest im Stadtrat

Ihr "Nein" zu der geplanten Aussetzung der Barbarossa-Festspiele bekundeten gestern circa 60 Mitspieler und Sympathisanten bei der Sitzung des Altenburger Stadtrates.

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Mit Plakaten machen Festspiel-Fans vor Beginn der Stadtratssitzung ihre Forderungen deutlich.

Quelle: Mario Jahn

Altenburg . "Zukunft machen" und "Von der Stadt, mit der Stadt, für die Stadt" war auf ihren Transparenten zu lesen.

Die übliche Bürgerfragestunde, die sich ausschließlich um dieses Thema drehte, nutzten die Anwesenden, um Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD) nach den Gründen seines Entschlusses zu befragen und ihn um eine Vertagung der Entscheidung zu bitten. Sven Barufe machte den Auftakt, der dem Vorsitzenden des Stadtrates, Peter Friedrich, zugleich eine Sammlung von 1030 Unterschriften übergab. "Die Unterschriften sind in nur sechs Tagen zusammengekommen", so Barufe.

OB Wolf blieb im folgenden, fast einstündigen Disput bei seiner Auffassung, dass hochwertige Festspiele nur auszurichten seien, wenn die notwendigen Strukturen dafür existieren. "Derzeit sind sie nicht da, und sie zu bekommen, braucht Zeit", betonte Wolf und verteidigte seinen Antrag auf Aussetzung der Festspiele bis zum Jahr 2015 oder darüber hinaus.

Die anwesenden Bürger stellten diese Antworten nicht zufrieden. Thomas Jäschke, der wissen wollte, was im Vorfeld getan wurde, um die Verschiebung zu verhindern, konstatierte nach den umfangreichen Ausführungen des OB: "Sie haben meine Frage nicht eindeutig beantwortet."

Zumindest wurde der Aussetzungsbeschluss vom Tagesordnungspunkt 17 auf den neunten Punkt vorgezogen. So mussten die Besucher nicht die ganze Stadtratsdebatte lang ausharren, ehe ihr Thema aufgerufen wurde. Der Stadtrat stimmte dazu einem Antrag der Fraktion Pro Altenburg zu. Die Debatte dauerte aber bei Redaktionsschluss noch an.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der morgigen Ausgabe.

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