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Problem um Glascontainer ist aus der Welt

Problem um Glascontainer ist aus der Welt

Im Streit um die Glascontainer-Stellplätze hat Altenburgs Oberbürgermeister Michael Wolf eigenen Aussagen zufolge einen Durchbruch erreicht. Mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises hat er sich darüber verständigt, dass voraussichtlich noch in diesem Jahr eine entsprechende Vereinbarung abgeschlossen wird, erklärte der SPD-Politiker gestern auf OVZ-Anfrage.

Altenburg. Im Streit um die Glascontainer-Stellplätze hat Altenburgs Oberbürgermeister Michael Wolf eigenen Aussagen zufolge einen Durchbruch erreicht. Mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises hat er sich darüber verständigt, dass voraussichtlich noch in diesem Jahr eine entsprechende Vereinbarung abgeschlossen wird, erklärte der SPD-Politiker gestern auf OVZ-Anfrage.

 

Demnach gibt die Stadt dem Abfallwirtschaftsbetrieb die Möglichkeit, im Stadtgebiet insgesamt 58 Stellplätze für Glascontainer zu nutzen. Altenburg verpflichtet sich im Gegenzug, diese Plätze regelmäßig zu reinigen und erhält dafür vom Landkreis 1,20 Euro pro Einwohner. Angeboten worden war ursprünglich nur ein Euro.

Das genau war der springende Punkt, warum Wolf die Reinigung der Plätze bislang im Gegensatz zu vielen anderen Kommunen im Altenburger Land nicht übernehmen wollte. Er hielt die Summe nicht für "auskömmlich". Nach dem erzielten Kompromiss hat Wolf sofort reagiert und noch gestern in den Ortsteilen Ehrenberg und Zschernitzsch Glascontainer aufstellen lassen. Hier nämlich hatte es massive Bürgerbeschwerden aufgrund der völlig fehlenden Möglichkeit zur Entsorgung von Altglas gegeben. "Damit ist das Problem vom Tisch", so der OB zufrieden.

Die Stadt will die insgesamt 58 Plätze einmal wöchentlich reinigen und dafür einen neuen Mitarbeiter einstellen. Wolf sieht darin einen weiteres Plus, um für eine saubere Stadt zu sorgen. Und für das 20-Cent-Plus hat sich Altenburg zudem bereit erklärt, die Bevölkerung zu informieren, wo und wann Glas entsorgt werden kann.

Die Abfallwirtschaft hatte den Gemeinden mitgeteilt, dass sie sich ab November selbst um die Sauberhaltung der Standorte kümmern könnten (OVZ berichtete). Aus betrieblichen und personellen Gründen könne dies das Landratsamt nicht mehr tun. Hintergrund sei die Personalnot in der Kreisstraßenmeisterei.

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