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Putzen für das zweite Quartierfest in Altenburg

Fest um Rote Spitzen Putzen für das zweite Quartierfest in Altenburg

Der Winter ist vorbei, der Frühjahrsputz steht an. Das ist auch das Motto von Susan und Ralf Knöfler vom Förderverein der „Roten Spitzen“. Kurz vor Beginn der Saison und Öffnung der Zwillingstürme für das reguläre Publikum wollen sie das Quartier rund um das Wahrzeichen der ehemaligen Residenzstadt Altenburg auf Hochglanz polieren.

Susan und Ralf Knöfler vom Förderverein „Rote Spitzen“ stehen bereits in den Startlöchern. Am Sonnabend wollen sie das Quartier von Unkraut und Müll befreien.

Quelle: Mario Jahn

Altenburg. Nach der erfolgreichen Premiere des Quartierfests 2015 anlässlich des ersten Aufenthalts Barbarossas vor 850 Jahren in Altenburg stecken Ralf und Susan Knöfler bereits ein Jahr nach dem großen Jubiläum in den Vorbereitungen für eine Neuauflage der Feierlichkeiten. Ende Mai soll es dann wieder so weit sein. In der dann abgesperrten Torgasse werden die Altenburger im Quartier um die Zwillingstürme der einst vom Kaiser geweihten Stiftskirche ein großes Stadtfest feiern – dieses Mal in Eigenregie vom Förderverein „Quartier Rote Spitzen Altenburg“ organisiert, mit mehr Angeboten für die Kinder und nicht so pompös wie im vergangenen Jahr.

Die Knöflers, die sich im Förderverein für den Erhalt des Quartiers und des Altenburger Wahrzeichens engagieren, wollen das Viertel nach der Winterpause für die rund 200 erwarteten Besucher mit Blick auf das Fest sowie die Öffnung der Türme für den regulären Publikumsverkehr ab ersten Mai herausputzen. Die kleinen Gassen, Wege und Grünflächen sollen nach dem Winter von Unkraut und Müll befreit werden. Zu dem Frühjahrsputz, den Familie Knöfler dieses Jahr bereits zum dritten Mal veranstaltet, ruft sie die Altenburger – Jung wie Alt – dazu auf, Besen, Handfeger und Schippe in die Hand zu nehmen und am kommenden Sonnabend von 9 bis 12 Uhr kräftig mit anzupacken.

„Dieses Mal wollen wir wieder die Grünflächen und Wege säubern, speziell in der Mönchsgasse, die das ganze Jahr über zugesperrt ist und wo sich immer viel Unkraut und Müll ansammelt“, sagt Ralf Knöfler, Fördervereins-Chef. Wenn das Wetter mitspielt, will der Vorstand einen bereits im vergangenen Jahr aufgestellten Holzzaun im Quartier streichen. Daneben sollen Blumenkübel aufgestellt, Rasenflächen gemäht, Unkraut gezupft werden.

„Mit der Aktion wollen wir zeigen, dass es nur wenige Handgriffe braucht, um Ordnung zu schaffen.“ Den Helfern rät er, „Handschuhe und wetterfeste Kleidung mitzubringen.“ Besen und Mülltüten stellt der Verein. Die Knöfler & Co. locken die Teilnehmer mit kostenlosen Getränken und Bratwürsten. „Wenn wieder 20 Leute kommen, sind wir glücklich.“ Wurden 2015 noch neue Sitzbänke, Müllbehälter und Blumenkübel aufgestellt, verzichtet der Verein zum diesjährigen Frühjahrsputz auf solche Neuanschaffungen. Größere Vorhaben stehen dieses Jahr auf dem Plan, für die das Geld gespart wurde – wie zum Beispiel das Fest im Mai.

Das zweite Quartierfest, das am 28. Mai von 10 bis 16 Uhr in der Torgasse läuft und unter dem Motto „Türe und Tore geöffnet“ steht, wurde in Zusammenarbeit mit der im Viertel gelegenen Martin-Luther-Grundschule geplant. Sie veranstaltet an dem Datum für Schulanfänger und Eltern einen „Tag der offenen Tür“ und bietet Führungen durchs Haus an, sowie Torwandschießen und Slalomlauf auf dem Pausenhof. Zudem wird es eine Schauvorführung des THW geben und der neue Schulgarten mit gemischten Beeten samt Pavillon eingeweiht. Der Förderverein hat die Schule kurzerhand mit ins Boot geholt und kündigt ein großes Kinderprogramm an – von Kinderschminken über Hüpfburgspringen, bis hin zum Laternenbasteln ist für viel Unterhaltung gesorgt.

Auch die Eltern kommen auf ihre Kosten. Sie können sich im Armbrustschießen versuchen oder ihr Glück bei der Tombola, den Rhythmen der Altenburger Trommlergruppe „Como Vento“ lauschen oder eine der seltenen Führungen in den Roten Spitzen mitmachen. „Nach dem Quartierfest im letzten Jahr waren die Leute begeistert und wollten mehr. Deshalb wiederholen wir das dieses Jahr im kleineren Rahmen“, sagt Susan Knöfler. So wird es dieses Mal keinen Einmarsch von Barbarossa und seinem Tross hoch zu Ross geben, ebenso keine Einweihung eines historischen Straßenschildes.

Für das Jahr hat sich der Förderverein darüber hinaus viel vorgenommen – bei Stadtrallye, Skatstadtmarathon, Handwerkermarkt und der Kreativmesse will er sich mit eigenen Aktionen beteiligen. Neubepflanzt werden soll zudem die Grünfläche im nördlichen Bereich der Stiftskirche. Dort soll auch eine Sitzbank aufgestellt werden. Für den Ausbau der Mönchsgasse sammeln Knöfler & Co. weiter Gelder – mit dem Beschluss der Bauplanung durch die Stadt rechnen sie aber erst 2017.

Von Oliver Becker

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