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Altenburg Radsport-Nachwuchs sammelt international Erfahrungen
Region Altenburg Radsport-Nachwuchs sammelt international Erfahrungen
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18:45 22.08.2013
Voller Anspannung warten Yannick Andrä, Nico Schulz, Neo Reppen und Paul Remmel (v.l.) in Berlin auf ihren Start. Quelle: privat

Denn hinter Yannick Andrä, Paul Remmel und den beiden Gaststartern Neo Reppen (Jena) und Nico Schulz (Meiningen) liegen drei anstrengende Tage mit vier Rennen, wobei es jeden Tag 6.30 Uhr aus den Federn ging und erst gegen 22 Uhr wieder geschlafen wurde.

Dass das Quartett bei der Kids-Tour, die als Tour de France für den Nachwuchs gilt, als Außenseiter startete, war vorher klar. "Wir waren dabei, sind glücklich und nicht Letzter geworden", sagte Trainer Thomas Saro gestern. Zwar ließ man in der Mannschaftswertung auf Rang 29 nur das Team des Landesverbandes Hamburgs hinter sich, aber immerhin. Doch um Platzierungen ging es vor allem für die Altenburger Yannick Andrä und Paul Remmel nicht so sehr. Denn die beiden Elfjährigen sind Neulinge in der U13. "Die Einladung zur Tour war schon Auszeichnung genug", so Coach Saro.

Im Einzelzeitfahren konnten die Skatstädter ihre Nervosität gegen den besten internationalen Radsport-Nachwuchs allerdings nicht ablegen, kamen nach den zehn Kilometern auf den Plätzen 108 und 110 von 118 Startern ein. Ihre Durchschnittsgeschwindigkeit von 31 km/h lässt jedoch erahnen, wie stark die Konkurrenz war. Besser lief es beim Mannschaftszeitfahren am zweiten Tag. Allerdings wurde dieses nicht gewertet, weil alle Teams von Erntefahrzeugen auf der Strecke ausgebremst wurden. "Das ist sehr schade, weil die Jungs gut unterwegs waren und sich hätten weiter vorne platzieren können", meinte der Trainer. Beim Straßenrennen über 23,1 Kilometer am Samstagnachmittag reichte die Kraft dann nur noch für die Ränge 111 und 115, beim abschließenden Rundkurs wurden Andrä und Remmel dann nach einer umstrittenen Entscheidung wegen Überrundung aus der Wertung gestrichen.

"Wir wissen nun, woran wir noch arbeiten müssen, müssen aus Schwächen Stärken machen", erklärte Saro. Konkret meint er damit, dass die Jungs "mehr ausdauernd bei hoher Geschwindigkeit fahren" sollten und "gezielter im Feld" mitfahren lernen. "Außerdem werden sie nächstes Jahr 14 Tage vor der Tour keinen Urlaub machen, weil sie sonst nicht den nötigen Rhythmus haben."

Thomas Haegeler

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