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Rat, Hilfe und Ermunterung

Rat, Hilfe und Ermunterung

Mit einem neuen Sozialprojekt wollen Arbeiterwohlfahrt, Stadtverwaltung und Wohnungsunternehmen die Betreuung Rat brauchender Menschen im Stadtteil Nord verbessern.

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Wollen immer für die Bürger in Nord da sein: Silvia Herden, Marleen Stroka und Bernd Metzschke (v.l.) vom neuen Inka-Team.

Quelle: Mario Jahn

Als eines von elf Projekten thüringenweit wird das Altenburger Vorhaben vom Wirtschaftsministerium mit EU-Geldern für zwei Jahre gefördert.

 

 

 

Aktive Bürgerlotsen gestalten Altenburg - nicht nur dieser Titel, auch die inhaltlichen Ideen zur Umsetzung hatten Martin Langbein (29) gleich gefallen. Der Mitarbeiter einer Jenaer Agentur für Stadtentwicklung, die im Auftrag des Wirtschaftsministeriums im November die 26 eingegangenen Bewerbungen prüfte, legte das Papier aus der Skatstadt auf den Stapel mit den aussichtsreichsten Anträgen obenauf. "Praktische Sozialarbeit und engagiertes Bemühen um Integration wurden hier gut zusammengeführt. Das ist wichtig, denn wir können es uns nicht leisten, Stadtteile und ihre Bürger zurück lassen", begründet er gestern die Entscheidung zur Förderung des Altenburger Projekts im Rahmen des Inka-Programms.

 

Das ist nicht etwa der Name eines Indianerstamms, sondern die Abkürzung für "Initiative für Integration, Nachhaltigkeit, Kooperation und Aktivierung", wie Michael Haak (56), Geschäftsführer der Arbeiterwohlfahrt (Awo) Thüringen, gestern zum offiziellen Start erläuterte. Die drei Mitarbeiter des Teams - Silvia Herden (58), Marleen Stroka (27) und Bernd Metzschke (61) - haben Erfahrungen als Sozialarbeiter und sind mit dem größten Altenburger Plattenbauviertel und seinen Brennpunkten bestens vertraut. "Sie werden Angebote und Hilfen vermitteln, bei Alltagsproblemen und Lebenskrisen helfen", so Haak, der den dreien dabei vor allem viel Geduld wünschte.

 

Sie haben ihr Büro zwar in der Stauffenbergstraße 48, werden aber meist unterwegs sein. Beratung, Vermittlung, Begleitung bei Behördengängen, Hilfe beim Stellen von Anträgen, viel Informtion und vor allem Ermunterung, so beschreiben sie ihr Arbeitsfeld.

 

Denn die sozialen Probleme werden immer größer und die Gelder immer knapper, umriss der Awo-Chef das Spannungsfeld. Umso wichtiger sei die Kooperation mit den Ämtern und Behörden und die Unterstützung der Wohnungswirtschaft, lobte er das Engagement der Städtischen Wohnungsgesellschaft (SWG) und der Wohnungsgenossenschaft Altenburg-Glashütte. Die hatten der Stadt den notwendigen Eigenanteil an dem 170 000-Euro-Projekt abgenommen.

 

"Wir wollen damit auch ein Zeichen setzen, wir stehen zu diesem Stadtteil", betonte SWG-Geschäftsführer Michael Rüger (60). Und Glashütte-Vorstand Detlef Wittig (52) bekräftigte: "Es liegt in unserem ureigensten Interesse." © Kommentar

 

iKontakt: % 03447 488584, E-Mail: inka.altenburg@awo-thueringen.de

Günter Neumann

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