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Altenburg Rauschebart eröffnet den Altenburger Weihnachtsmarkt
Region Altenburg Rauschebart eröffnet den Altenburger Weihnachtsmarkt
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20:27 30.11.2012
Altenburg

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Doch dieses Mal war kein Engel dort oben zu sehen, hingegen öffneten sich die Tore der Brüderkirche, und Nikolaus und sein Gefolge schritten langsam Richtung Weihnachtsmarkt. Mehr als 20 kleine und große Engel - einige noch an den Händen ihrer Eltern - folgten dem Bischof, um offiziell den Weihnachtsmarkt in Altenburg zu eröffnen.

Doch bis zur Bühne war es ein langer Weg - denn auf dem Markt drängten sich die Menschen mit gespannten Augen. "Platz da"-Rufe durchschnitten deshalb in regelmäßigen Abschnitten die Bläsermusik des Altenburger Posaunenchors. Spätestens als sich Sankt Nikolaus und die Friedensengel aber auf der Bühne eingefunden hatten, verbreitete sich weihnachtliche Stimmung - auch wenn sich die Schneeflöckchen nach ihren nachmittäglichen Wirbeln nicht noch einmal blicken ließen. Der Duft von gebrannten Mandeln, die Geschichte von Jesu Geburt und der Dampf aus Glühweintassen sorgten für das richtige Flair.

Und natürlich der eine - der nach langgezogenen "Weihnachtsmaaan"-Rufen der Kinder auf dem Marktplatz erschien. Auch dieses Mal hatte er - angesichts des fehlenden Schnees - Rentier Rudolph und den Schlitten gegen einen anderen Chauffeur eingetauscht. Auf einem roten Traktor bahnte er sich mit lautem Hupen den Weg. "Zum deutschen Trachtenfest habe ich so viele Traktoren gesehen", begründete er die Wahl des ausgefallenen Gefährts, übernahm den Bischofsstab des Nikolaus und ging dann zur Freude aller Kinder zu seinem Stuhl, um kleine Geschenke zu verteilen.

"Es ist aber voll", sagte die fünfjährige Johanna, die als eine der ersten die Überraschung abholte - eine Zuckerperlenkette. Denn auf eine Orange hatte sie keine Lust, wie Oma Barbara Huttner verriet. Gemeinsam mit ihrem Mann Siegfried und den Enkeln Jakob, Gloria und Lorenz spazierten sie weiter über den Markt - vorbei an den Buden mit Leckereien von Zuckerwatte bis Stollen, mit Kunsthandwerk und Weihnachtskugeln, mit warmen Socken und allerhand winterlichen Kleinigkeiten.

Die vierjährige Livia hatte in diesem Moment das Warten vorerst aufgegeben. "Es sind einfach zu viele da", sagte sie gelassen, und Mama Christiana Lägel versprach: "Wir kommen später noch einmal wieder." Denn Livia hatte extra für den Weihnachtsmann ein Bild gemalt, war aber vorerst auch ohne persönliche Audienz mit der Eröffnung zufrieden. "Es war sehr schön", waren sie und ihre Mutter sich einig. Ein Kinderprogramm und später Musik für die Erwachsenen rundeten die Eröffnung ab.

Für Bernd Feistel, uups, für den Weihnachtsmann natürlich, ist es übrigens die 30. Saison beim Altenburger Weihnachtsmarkt. Wer ihn gestern verpasst hat, braucht sich aber keine Sorgen machen: Täglich 16 Uhr hört er sich die Geschichten und Wünsche der Kinder an. Der Weihnachtsmarkt ist bis zum 20. Dezember geöffnet.

Jenifer Hochhaus

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